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Mit INSPIRE wird erstmals eine europaweite Geodateninfrastruktur aufgebaut, die den Zugang zu Geo- & Umweltdaten vereinfacht und die Interoperabilität der Datenbereitstellung und inhaltlichen Weiterverarbeitung in den Mittelpunkt stellt. Derzeit stehen die Metadaten und Daten zum Annex I (z.B. Koordinatenreferenzsysteme, geographische Namen, Adressen, Flurstücke) auf der Tagesordnung, was den Eindruck erweckt, INSPIRE sei vor allem Thema
der Vermessungsverwaltungen. Tatsächlich sind die Geobasisdaten nur die Grundlage für die anschließenden thematischen Datendienste, vor allem aus dem Umweltbereich. In Gang gesetzt hat INSPIRE damit eine Konsolidierung der vielfältigen, bisher nicht aufeinander
abgestimmten Datensammlungen und -strukturen im Umweltressort.
Umweltdaten fallen in großen Mengen an. Durch die fachspezifische Aufbereitung und Verwaltung sowie die fachübergreifende Bereitstellung und Auswertung unterliegen Umweltdaten einer vielschichtigen, komplexen Dynamik:
Um dieser Datendynamik Rechnung zu tragen, wurde envVision Service SDI als Geo- & Umweltdatenstrukturmodell ausgebaut:
envVision Service SDI baut auf einem einheitlichen, zentralen Datenmodell auf, das als eine Datenzentrale zu verstehen ist. Zunächst einmal geht es darum,
Die Daten können dann zur Beauskunftung und vor allem für die Datenverarbeitung im Umweltressort bereitgestellt werden. Natürlich fallen die von INSPIRE geforderten Dienste ab! |
Last update:
07.09.2010