Neues Release WindPASS 1.1

WindPASS 1.1

Nach der erfolgreichen Präsentation unseres Produktes WindPASS auf der Husum Wind 2015 geht auch in 2016 die Entwicklung von WindPASS weiter. Nach durchweg positiven Rückmeldungen und Gesprächen haben wir das Kundenfeedback mit aufgenommen und in die WindPASS Roadmap für 2016 integriert.

Im ersten WindPASS Release des Jahres 2016 wurden die Funktionen in WindPASS 1.1 erweitert und die Verarbeitung von Geodaten vereinfacht. Durch die neue Importfunktion hat der Anwender die Möglichkeit neben *.txt und *.shp Dateien z. B. Windenergieanlagen auch aus einer *.fgdb zu importieren. Des Weiteren besteht die Möglichkeit Immissionsstandorte für die Schallberechnung als auch Rezeptoren für eine Schattenberechnung in den drei zuvor genannten Dateitypen zu importieren.

WindPASS Bild 1

Eine Koordinatentransformation vor dem Import der Daten ist nicht mehr notwendig, da in WindPASS jetzt alle gängigen deutschen Koordinatensysteme (DHDN/Gauß Krüger, ETRS 89, UTM WGS 84 sowie WGS 84) unterstützt werden. Somit können die Objekte einfacher in die einzelnen Apps integriert werden. In diesem Kontext können durch die Eingabe der Koordinate in den Eigenschaften des Objektes direkt die Position z. B. einer Windenergieanlage verändert werden.

Durch die Livesynchronisierung stehen weiterhin die importierten Daten automatisch in der jeweils anderen Anwendung (Schall oder Schatten) zur Verfügung. Durch eine Gruppenkorrektur nach dem Import können mehrere Objekte markiert werden und anschließend gleichzeitig editiert werden.
Neben den ArcGIS® Online Karten gibt es ab sofort die Möglichkeit WMS-Dienste als auch eigens erstellte Karten im Format *.jpeg oder *.tif mit einer World Datei als Hintergrundkarte zu importieren.

Die Isophonen der Schallberechnung als auch die Schattenkarte der Schattenberechnung werden automatisch in der geodatabase Datei gespeichert. Somit sind diese Informationen nach dem erneuten öffnen des Projekts bzw. der Anwendung wieder sofort verfügbar ohne erneut eine Berechnung durchführen zu müssen.

Die Schatten App wurde durch zwei neue Berechnungsmodi erweitert. Mit dem Fenstermodus wird dem Nutzer die Möglichkeit gegeben den Schattenwurf einer Windenergieanlage auf einen Rezeptor aus einer vorbestimmten Richtung zu berechnen. Beim meteorologisch wahrscheinlichen Berechnungsmodus wird nicht wie beim astronomisch maximalen Modus angenommen, dass die Sonne immer scheint und diese im ungünstigsten Winkel zur Windenergieanlage steht. Mit der durchschnittlichen Sonnenscheindauer am Standort (z. B. aus DWD-Daten) und der Betriebsdauer der Anlage bzw. der Windrichtungsverteilung kann die Dauer des Schattenwurfs von Windenergieanlagen anhand statistischer Berechnungen reduziert werden.

Im Ergebnisbericht lässt sich der Schattenwurf der Windenergieanlagen genauer spezifizieren. Neben dem Gesamteinfluss an einem Rezeptor lässt sich anhand des Kalenders genau ablesen um welche Uhrzeit und wie lange der Schattenwurf einen Rezeptor beeinflusst.

Im nächsten Release Ende Juli wird sich alles um die neue Ertrags App drehen.

Ansprechpartner

Philipp Willkomm

Leiter Produktmanagement

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Telefon: +49 89 66675-100

E-Mail: produktmanagement[ !!! hier bitte ein at-Zeichen einsetzen ]moss.de