„Analyse und Weiterentwicklung von Berichtsprozessen im Gewässerschutz für das Umweltbundesamt“

Das Umweltbundesamt führt derzeit ein Projekt zur „Analyse und Weiterentwicklung von Berichtsprozessen im nationalen und europäischen Gewässerschutz“ (FKZ 3717 24 275 0) durch, das im Rahmen der Ressortforschung des BMU gefördert wird.

Auf der Basis dieses Projekts sind die Arbeitsgemeinschaft M.O.S.S. und hrd.consulting gemeinsam mit dem Unterauftragnehmer Unabhängiges Institut für Umweltfragen (UfU) vom Umweltbundesamt (UBA) beauftragt worden. Gegenstand des Auftrags ist es, die wasserwirtschaftliche Berichtsprozesse zwischen Bund- und Landesbehörden, aber auch zwischen den zuständigen Bundesbehörden auf deren Effizienz und Aktualität zu untersuchen und Vorschläge zur Weiterentwicklung zu erarbeiten. Inhaltlich geht es um die richtlinienbezogene Berichterstattung im Gewässerschutz, beispielsweise die EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), die EG-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL) oder die EG-Meeresstrategierahmenrichtlinie (MSRL), und um die jährliche Berichterstattung zum Umweltzustand (Gewässergüte) an die EU, den State of the Environment Report (SoE - Umweltzustandsbericht). Teilziele des Projekts sind die Erkennung von Defiziten in der Berichtserstattung, Maßnahmen zur Verbesserung der nationalen Datenbasis und Verbesserung der interbehördlichen Vernetzung (GDI – Wasser) sowie die Umsetzung neuer rechtlicher Anforderungen für das Berichtswesen (INSPIRE).

Neben dem Studium vorhandener Dokumente und Unterlagen werden insbesondere persönliche Interviews mit den Mitarbeitern der Landesbehörden und den beteiligten Bundesbehörden, dem Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Gewässerkunde, geführt. Die resultierenden Ergebnisse und Vorschläge werden dann auf Fachtagungen diskutiert und beraten. Aus dem Vorhaben heraus sollen fachliche, technische und rechtliche Empfehlungen zur Verbesserung der bestehenden Berichtsstrukturen zur effizienten Erfüllung europäischer und nationaler Verpflichtungen in der Wasserwirtschaft erarbeitet werden.

Ansprechpartner

Jens Opitz

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Jens Opitz

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