Die Highlights des neuen moGI Release 2026.1.1

Das aktuelle Release moGI 2026.1.1 bringt eine Fülle an wegweisenden Neuerungen und Optimierungen mit sich. Im Fokus der Weiterentwicklung stehen eine spürbare Steigerung der Nutzerfreundlichkeit im Alltag, eine komplett modernisierte 3D-Produktion sowie der Einzug künstlicher Intelligenz direkt in Ihr WebGIS. Damit bietet das neue Release sowohl echten Mehrwert und eine zukunftssichere Geo-IT.

In unserem kostenlosen Updateseminar am 21.05.2026 haben unsere Experten die wichtigsten Highlights vorgestellt. Hier erhalten Sie alle zentralen Neuerungen kompakt im Überblick:

Künstliche Intelligenz in moGI

Ein absolutes Highlight des Releases ist das Zusammenspiel modernster KI-Technologien (Large Language Models, MCP-Server und RAG-Datenbanken) direkt im moGI Client. Über ein komfortables Chatfenster (inklusive Spracheingabe und der Möglichkeit, Screenshots oder Kartenfeatures anzuhängen) können komplexe fachliche Abfragen in natürlicher Sprache gestellt werden. Ob Abfragen an die 3D CityDB („Wo liegt das höchste Gebäude in Erfurt und zeige mir die drei höchsten Gebäude in der Mehringstraße an?“) mit automatischem Zoom und Feature-Info oder Fragen an die Systemdokumentation („Wie kann ich in moGI messen?“) – die KI liefert präzise Antworten und steuert moGI-Aktionen. Die Komponente ist LLM-agnostisch konzipiert und unterstützt sowohl Cloud-Modelle als auch lokal gehostete Offline-Modelle (z. B. Ollama oder DeepSeek).

Wir ermöglichen damit in moGI einen revolutionär einfachen, barrierefreien Zugang zu Geodaten und Systemfunktionen, der sowohl Gelegenheitsnutzern den Einstieg erleichtert als auch Experten wertvolle Zeit spart.

KANDIS@moGI produktiv nutzen

Nach der erfolgreichen Beta-Phase steht KANDIS@moGI nun voll produktiv als Online-Auskunftstool für Kanalnetze zur Verfügung. Die Anwendung integriert das starke KANDIS-Backend unserer Tochterfirma CADMAP direkt in moGI, sodass Sie Ihr Kanalnetz flexibel über den Browser beauskunften können. Neben dem gewohnten moGI-Funktionsumfang (Skizzieren, Messen, Drucken) stehen Ihnen der bewährte Inspektor für Haltungen, Schächte und Dokumente, Längsschnittabfragen sowie detaillierte Netzanalysen zur Verfügung.

Komfortable Verwaltung eigener moGI-Projekte

Was für geteilte Projekte bereits Standard ist, wurde nun für die persönlichen moGI-Projekte erweitert. Die  intuitive Verwaltungsoberfläche ermöglicht es jetzt für alle Projekttypen, veraltete Stände schnell zu löschen und automatisch erzeugte Screenshots der Karte als Thumbnail für die Projekte zu hinterlegen.

Ihr Vorteil: Eine strukturierte, übersichtliche Schaltzentrale für die tägliche Arbeit, die das Wiederfinden und Verwalten eigener Arbeitsstände drastisch vereinfacht.

Moderne Ebenentypen: WMTS, COG & CoverageJSON

moGI unterstützt nun gekachelte Kartendienste (WMTS), was die Datenübertragung beim Zoomen und Verschieben im Vergleich zu klassischen WMS-Diensten extrem beschleunigt. Für den Bereich der Fernerkundung und Prozessierung lassen sich zudem Rasterdaten-Standards wie Cloud Optimized GeoTIFF (COG) und CoverageJSON nativ einbinden. Eine neue Listenansicht sorgt zudem für mehr Übersicht bei vielen optionalen Ebenen.

Damit stellen wir maximale Performance beim Kartenaufbau und eine noch flexiblere Integration modernster Geodaten-Standards direkt im moGI-Client sicher.

Intelligenter Komfort-Import

Der Import-Assistent wurde optimiert und prüft vor dem Import die Zulässigkeit des Dateiformats und die administrativen Größenbeschränkungen (z. B. 50-MB-Limit), noch bevor der Import in die Karte bzw. die Datenhaltung startet. Zudem wurde der CSV-Import um die Verarbeitung von Linien-Features erweitert.

Erweiterungen im GDM und der Variantenplanung

Das Geodokumentenmanagement (GDM) zeigt Geometrien (Footprints) nun direkt in der Merkliste an und unterstützt das Erstellen und Bearbeiten von Multipart-Geometrien (Polygone/Linien). In der Variantenplanung (u. a. für die Energieparkplanung) können nun mehrere visuell unterscheidbare Favoriten-Typen für Meilensteine definiert werden. Zudem ist es ab sofort möglich, Planungsvarianten auf derselben Hierarchieebene zu kopieren.

Neue 3D-Produktion direkt im moGI Client

Die 3D-Produktion wurde auf komplett neue Beine gestellt und wandert von der moGI Engine als neues Widget direkt in den moGI Client. Über das Widget lassen sich Produktionskacheln grafisch selektieren, Workflows asynchron starten und der gesamte Produktionsprozess in einer gekoppelten Attributtabelle überwachen. Das System ist technisch bereits perfekt für den Update-Import von CityGML 3.0-Daten in die CityDB 5.0 gerüstet.

Für Sie bedeutet das ein enormer Komfortgewinn und eine massive Zeitersparnis für Bearbeiter und Administratoren. Ein direktes farbliches und transparentes Feedback in der Karte visualisiert den aktuellen Produktionsstand und Fehlerquellen sofort (z. B. Grün = OK, Rot = Fehler). Zudem können Logfiles direkt im Browser geöffnet und eigene Prüfskripte flexibel in die Workflows integriert werden.

Administratorensicht: Betrieb und Technologie

Öffentliche Apps (OpenApps): Auf der Landingpage können nun gezielt Applikationen, Anleitungen oder geteilte moGI-Projekte für Nutzergruppen bereitgestellt werden, die über keine Anmeldung oder spezifische Rollen im System verfügen. Die serverseitige Absicherung erfolgt im Hintergrund über Dienstebenutzer und One-Time-Tokens via moGI Auth Service. Eine sichere Lösung für die Bereitstellung öffentlicher Portale (z. B. Bürgerportale) oder den abteilungsübergreifenden Datenaustausch ohne zusätzlichen Lizenz- und Administrationsaufwand.

Erweitertes Single Sign-On (SSO) und Microsoft Entra ID: Die Landingpage unterstützt ab sofort ebenfalls Single Sign-On. Aus Sicherheitsgründen wurden schwache RC4-Verschlüsselungen vollständig entfernt. Zudem unterstützt moGI OpenID Connect nun Microsoft Entra ID (Azure Cloud) als zusätzlichen Identity Provider.

Ausfallsicherheit durch Load Balancing: Mehrere Instanzen des moGI Auth Service können nun ausfallsicher hinter einem Load Balancer betrieben werden. Dank der Kommunikation über den Open-Source Message Broker Apache Artemis synchronisieren die Instanzen ihr kryptografisches Schlüsselmaterial und Session-Tokens vollautomatisch.

Releasenotes und KI-Podcast

Alle Neuerungen zu moGI finden Sie wie immer auch in der moGI Onlinehilfe. Wir laden Sie herzlich ein, sich dort über die Updates und Verbesserungen zu informieren.

Sie möchten schnell erfahren, welche Neuerungen moGI 2026.1.1 mit sich bringt? Unser KI-generierter Kurzpodcast fasst die wichtigsten Erweiterungen und Neuerungen kompakt und verständlich zusammen – im lockeren Talk-Format. Ideal für alle, die beim Kaffee oder unterwegs auf dem neuesten Stand bleiben wollen. Jetzt reinhören!

KI-Podcast zum moGI Release 2026.1.1 anhören

Hinweis: Die Podcast Episode wurde KI-gestützt auf Basis der Releasenotes produziert. Fehler und Unstimmigkeiten können nicht ausgeschlossen werden. Im Zweifel gelten die Angaben in den schriftlichen Releasenotes.