Archiv der Kategorie: MOSS News

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Einfache dienstbasierte Nutzung von 3D-Daten

Praxisnahe Use Cases auf Basis des 3D Portrayal Service (3D PS) - M.O.S.S. beteiligt sich am Projekt des Runden Tisch GIS e.V.

Aktuelle Browsertechnologie ermöglicht die 3D-Visualisierung von Geodaten ohne Zusatzsoftware an jedem Arbeitsplatz. 3D-Geodaten liegen mehr und mehr auch in der Fläche vor. Trotz dieser positiven Rahmenbedingungen ist die 3D-Web-Visualisierung gerade in mittleren oder kleinen Kommunen noch nicht in der Praxis angekommen. Mit dem neuen OGC-Standard 3D Portrayal Service (3D PS) bietet sich jetzt die Chance vermehrt auf verteilte und kaskadierende 3D-Webservices zuzugreifen und das hersteller- und technologieübergreifend. Das Projekt des Runden Tisch GIS e.V. (RT GIS) stellt die Möglichkeiten der 3D-Webvisualisierung und der sich daraus ergebenden Anwendungsfelder an Hand von konkreten Use Cases aus dem kommunalen Umfeld dar.

Weitere Infos finden Sie hier.

 

Einladung zum Weiterbildungskurs “Veröffentlichung von Geo-Applikationen mittels Docker”

Der Prozess der Entwicklung und die Veröffentlichung einer neuen Applikation ist mit diversen Herausforderungen verbunden. So sollte die Entwicklungsumgebung der Produktionsumgebung so ähnlich wie möglich sein und die Applikation sollte möglichst aus kleinen Modulen bestehen, die beim Nutzer auch unabhängig aktualisiert werden können.

Am 01.07.2021 erfahren Sie von uns im Weiterbildungskurs "Veröffentlichung von Geo-Applikationen mittels Docker" wie Sie diese und andere Herausforderungen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Softwareanwendungen lösen können und wie Sie Docker dabei unterstützt.

Lernziele: Das Bereitstellen, Veröffentlichen, Verwalten und Orchestrieren von Geo-Applikationen mittels Docker.

Zielgruppe: Fach- und Systemadministratoren für Geo-Applikationen, Softwareentwickler und Verantwortliche für Deployment von Geo-Applikationen.

Der Weiterbildungskurs wird über den Runden Tisch GIS e.V. organisiert. Eine ausführliche Beschreibung dieses Kurses sowie die Anmeldung finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Durch die Nutzung dieser Technologie ist es einfacher geworden unsere Produkte in Betrieb zu nehmen. Ebenso werden Wartungsarbeiten vereinfacht, da neue Versionen als auch abhängigen Softwarepakete wie Java und Apache Tomcat durch ein neues Image einfach eingespielt werden können. Lesen Sie dazu die Inbetriebnahme von WEGA unter Docker. Die Bereitstellung weiterer Softwarepakete aus den Produktfamilien WEGA und novaFACTORY ist bereits in der Entwicklung.

Präsentation 3D Gebäudemodelle mit VR-Brille HoloLens

3D Gebäudemodelle werden als LoD2 flächendeckend für ganz Thüringen erstellt und fortgeführt. Die Daten können als offene Geodaten des Freistaates Thüringen in Form von LoD1 oder LoD2 entsprechend dem AdV-Standard im Format CityGML vom Geoportal Thüringen (https://www.geoportal-th.de/de-de/) heruntergeladen werden. Über das Geoportal des Freistaates Thüringen kann ebenso eine landesweite 3D Visualisierung (WEGA 3D) im Browser gestartet werden https://geoportal5.geoportal-th.de/wega-3d/#/.

Eine weitere Form für die Präsentation der 3D Gebäudemodelle, die von M.O.S.S. unterstützt wird, ist die 3D-Visualisierung in der VR-Brille HoloLens. Das Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (TLBG) hat dazu ein gemeinsames Projekt mit M.O.S.S. initiiert. Durch M.O.S.S. wurde in dem Projekt die Aufbereitung der 3D Daten des TLBG für die Präsentation in einer HoloLens umgesetzt. Dazu wurde von M.O.S.S. für die HoloLens ein Viewer für Geodaten entwickelt. Die Form der 3D-Darstellung mit der VR-Brille bietet die Möglichkeit einer sehr zeitgemäßen, durch Gesten und die direkte Körperbewegung unterstützte Präsentation der 3D Daten. Die besondere Art der Präsentation von Geodaten bietet dem Landesamt neue Möglichkeiten bei der Öffentlichkeitsarbeit zur Vorstellung ihrer Produkte und Leistungen. Geplant sind gemeinsame Projekte des TLBG mit Kommunen, die die Daten und das technische Know-how des Landesamtes nutzen wollen. Darüber hinaus kann die 3D Visualisierung mit der VR-Brille die Qualitätssicherung und Kontrolle der Erstellung und Bearbeitung der 3D Gebäudemodelle aktiv unterstützen. Dafür können zukünftig aktuelle Modelle für die VR-Brille mittels einer Erweiterung des novaFACTORY 3DWebMapExporters direkt aus novaFACTORY 3D GDI ausgeladen werden.

Beispiel: Erfurt Dom
Quelle: dl-de/th-2-0

 

 

 

 

 

Bild: HoloLense
Quelle: M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH

Die Frühjahrsreleases 2021 stehen zur Verfügung

Seit Pfingsten stehen sie für alle Kunden mit Wartungsvertrag zur Verfügung:

Die neuen Frühjahrsreleases von novaFACTORY und WEGA

Sowohl novaFACTORY 8.2.1 als auch WEGA 9.2.1 sind neue Hauptreleases mit umfangreichen Neuerungen. Optimieren Sie Ihre Prozesse mit Hilfe dieser und vieler weiterer Highlights:

  • Analyse von Abstandsbeziehungen über neue Pufferfunktion in WEGA
  • Kollaboration mit lokalen Geo-Dateien und Redline-Projekten
  • Individuelle Nachverarbeitung beliebiger Featuremengen über novaFACTORY Workflows
  • Deutlich verbesserte Suchfunktionen in WEGA-GDM
  • Komfortable Sachdatenbearbeitung direkt in der Trefferliste der Featuresuche
  • Digitales Planen mit Variantenvergleich über individuelle Einfärbungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abbildung 1 Ausschnitt WEGA
Quelle: M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH

  • 3D-Modellierung mit erweiterten Möglichkeiten für Gebäude- und Bauwerke
  • Beliebige Datenausschnitte flexibel aufbereiten für die 3D-Visualisierung mit der Microsoft Hololens
  • Vollautomatische regelbasierte Generierung und Laufendhaltung von Bildmosaiken auf Basis von Copernicus-Daten inkl. optimierter Wolkenbehandlung
  • Erweiterte Interaktionsmöglichkeiten bei Definition und Import von Vektordaten

Abbildung 2 Hololense
Quelle: M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH

Zur Installation und Inbetriebnahme wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner von M.O.S.S. oder CADMAP.

Nutzen Sie dabei die Gelegenheit, im Rahmen einer individuellen Update-Schulung das Optimum aus den neuen Möglichkeiten für Ihre Prozesse und Aufgaben herauszuholen. Lernen Sie dabei unter anderem wie Sie jetzt durch die Kombination unterschiedlicher Funktionen folgenden beispielhaften Prozess abbilden können:

  • Lokale Shape-Datei in ein WEGA-Redline Projekt laden
  • Puffern der geladenen Geometrie
  • Gepufferte Geometrie als Suchgebiet für die Featuresuche verwenden
  • Treffermenge dieser Suche über einen individuellen Workflow weiterverarbeiten (z.B. Vereinigung aller gefunden Flächen)
  • Ergebnis der Weiterverarbeitung in WEGA visualisieren
  • Gemeinsam mit dem in Redline gespeicherten Suchgebiet im Team teilen

Die Gesamtübersicht über alle Neuerungen und technischen Voraussetzungen stehen wie gewohnt im Kundenbereich zur Verfügung. Nutzen Sie diese Informationsquelle zur Planung Ihrer Softwareaktualisierung.

 

NEWS von unserem Entwicklungsteam

Neue Python-Schnittstelle für WEGA- EMSPY 1.2.1- ist online

Die passende Integration unserer Produkte und Lösungen in die Kundenprozesse und –umgebungen ist für uns ein sehr wichtiges Thema. Die Integration soll so einfach und schnell wie möglich gelingen. Dafür sind Software Development Kits sog. SDK’s ein sehr geeignetes Mittel.

Für WEGA und novaFACTORY gibt es bereits jeweils ein SDK. Diese SDK’s erlauben es unseren Kunden selbständig mit unseren Lösungen zu interagieren und entsprechend Ihrer Bedürfnisse und Erfordernisse anzupassen. Ein Beispiel dafür ist EMSPY, das SDK für die Python-Programmiersprache, um mit unserem WEGA bzw. WEGA-EMS zu kommunizieren. Das Paket wurde im offiziellen Pypi-Repository veröffentlicht. Durch dieses Paket ist es möglich, alle Funktionen von WEGA-EMS innerhalb Ihrer eigenen Python-Prozeduren unter Verwendung der normalen Syntax der Programmiersprache zu nutzen. Das Paket kann mit der Pip-Anwendung installiert werden. Pip ist standardmäßig bereits in der Python-Installation vorhanden.

python -m pip install --upgrade moss_emspy

 

Im Folgenden finden Sie ein kurzes Beispiel für die Zählung aller Luftbilder, die in einen bestimmten Bereich fallen.

from moss.ems import emsservice

FILTER_GEOMETRY = {
    "xmin": 400041.3182861694,
    "ymin": 5579618.707941717,
    "xmax": 401007.4908240417,
    "ymax": 5580061.03023693
}

my_service = emsservice.Service("http://localhost:8080/wega-ems/")
my_project = my_service.project("emsproject")

my_objectclass = my_project.objectclass("luftbilders")
my_layers = my_objectclass.layers

for layer in my_layers:

     total_features = layer.query(geometry=FILTER_GEOMETRY, where='UPDATESTATUS=1')
     print(f"There are {len(total_features)} in layer {layer}")

my_service.close()

 

Wie dieses Beispiel zeigt, sind nur wenige Codezeilen erforderlich, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Ab Version EMSPY 1.1.1. ist das neue Commandline Tool emscli enthalten. Mit diesem Tool können verschiedene Vorgänge ausgeführt werden, z. B. das Sichern und Wiederherstellen eines WEGA-GDM- oder WEGA-VARIANT-Projekts. Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie in einer Konsole den Befehl benutzen: emscli --help

Zweifellos ist Python „DIE“ Scriptsprache im Bereich der Geoinformatik! Nutzen Sie die Vielfältigkeit der Python-Schnittstelle für die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anwendung! Benötigen Sie Unterstützung mit Python? Wir bieten Ihnen dazu individuelle Schulungen für jedes Niveau. Treten Sie mit uns in Kontakt, wir beraten Sie gerne!

 

Plugin für QGIS 3DCity DB Explorer veröffentlicht

Vor kurzem haben wir auf GitHub die erste Version des Plugins für QGIS 3DCity DB Explorer veröffentlicht. Das Projekt wurde im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH, Technische Universität München und virtualcitySYSTEMS GmbH durchgeführt und ermöglicht die Anzeige (in 2D und 3D) der in eine 3D City Database geladenen Daten. Es ist auch möglich, die Attribute von Geometrien zu bearbeiten.

2D- und 3D Anzeige von Gebäudedaten aus einer 3DCityDB mit neuem Plugin 3DCityDBExplorer. Quelle: www.geoportal-th.de

Tipps & Tricks novaFACTORY & WEGA – Transportveschlüsselung

Transportverschlüsselung?
Transportverschlüsselung stellt in der IT-Sicherheit die Verschlüsselung der Daten während dem Transport der Daten zwischen zwei Servern oder einem Server und dem Client dar. Dabei handelt es sich um eine Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung. Bekanntestes Beispiel für eine Transportverschlüsselung ist HTTPS, bei dem das eigentlich unverschlüsselte HTTP durch einen TLS-Tunnel verschlüsselt übertragen wird.

Im Folgenden wird die Einrichtung von HTTPS für novaFACTORY und WEGA unter dem Betriebssystem Windows beschrieben.

Voraussetzungen
Die Verwendung von HTTPS setzt die Benutzung eines X.509-Zertifikats für den Server voraus. Mit diesem Zertifikat weist sich der Server gegenüber dem Client aus. Auf Basis des Zertifikats kann der Client beim Aufbau der Verbindung beurteilen, dass die Kommunikation mit dem richtigen Server aufgebaut wird. Dazu muss das Zertifikat von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) explizit für den abzusichernden Server ausgestellt worden sein. Zum Zertifikat gehört grundsätzlich ein serverspezifischer, privater Schlüssel, auf dessen Basis die Anfrage bei der CA zur Ausstellung des Zertifikats gestellt wurde.

Bei der Zertifizierungsstelle kann es sich sowohl um eine öffentliche oder eine interne Stelle handeln. Eine öffentliche CA stellt Zertifikate aus, die von jedem Browser als vertrauenswürdig eingestuft werden. Diese Zertifikate kommen in der Regel bei Servern zum Einsatz, die aus dem Internet erreichbar sein sollen. Eine interne CA stellt in der Regel Zertifikate aus, die nur im Behörden- oder Firmenintranet akzeptiert werden. Eine CA besitzt ebenfalls ein Zertifikat, dem explizit das Vertrauen ausgesprochen werden muss. Bei öffentlichen Stellen, sind diese in der Regel bereits im Browser bzw. im System hinterlegt. Bei internen CAs muss dies durch die Systemadministration z.B. durch das Active Directory erledigt werden.
Für Zertifikate gibt es verschiedene Dateiformate, in denen das Zertifikat und der dazugehörige Schlüssel vorliegen können. Unter Windows hat sich das Format „PKCS 12“ als Standard etabliert. Dieses ist an der Dateiendung „.p12“ oder „.pfx“ erkennbar. Dieses Format enthält das Zertifikat und den dazugehörigen Schlüssel in einer einzelnen Datei, womit die Einrichtung stark vereinfacht wird.

Zertifikatsspeicher in Windows
Unter Windows gibt es zwei Zertifikatsspeicher: Einen Speicher für den Benutzer und einen Speicher für den Computer. Im Computerspeicher sind normalerweise die beglaubigten Zertifikate der CAs hinterlegt. Im persönlichen Speicher des Benutzers hingegen werden die Zertifikate hinterlegt, für die der Anwender einen privaten Schlüssel besitzt. Aus Sicht von novaFACTORY und WEGA handelt es sich bei „dem Benutzer“ um die Betriebssystembenutzer, unter dem die Windowsdienste – speziell der Apache Tomcat – laufen.

Für die Einrichtung von HTTPS für novaFACTORY und WEGA muss daher zuerst das Zertifikat mit dem dazugehörigen Schlüssel in den persönlichen Zertifikatsspeicher des Dienstebenutzers importiert werden. Bei Vorliegen einer pfx-Datei passiert dies am einfachsten durch Doppelklick auf die Datei. Alternativ kann die Konfigurationskonsole „certmgr.msc“ als Dienstebenutzer gestartet und der Import manuell durchgeführt werden. Es ist wichtig, dass das Zertifikat in den persönlichen Speicher des Benutzers importiert wird.

Windows Zertifikat

Nach dem Import wird das Zertifikat in der Zertifikatskonsole von Windows angezeigt. Dabei wird der Servername angezeigt, für den das Zertifikat ausgestellt wurde. Dabei handelt es sich um den sogenannten Common Name (CN). Dieser wird später noch benötigt.

Konfiguration in Apache Tomcat
Da sowohl novaFACTORY als auch WEGA die Servlet Engine Apache Tomcat für die Auslieferung der Weboberfläche benutzen, erfolgt die eigentliche Einrichtung von HTTPS in selbiger Software. Dazu ist in der Konfigurationsdatei conf\server.xml in der Installation des Apache Tomcat folgender „Connector“ zu konfigurieren:

<Connector port="443" protocol="org.apache.coyote.http11.Http11NioProtocol"
  sslImplementationName="org.apache.tomcat.util.net.jsse.JSSEImplementation"
  maxThreads="150"
  SSLEnabled="true"
  scheme="https"
  secure="true"
  keyAlias="<CN_des_Zertifikats>"
  keystoreFile=""
  keystorePass=""
  keystoreType="Windows-My"
  clientAuth="false"
  sslProtocol="TLS"
  sslEnabledProtocols="TLSv1.2"
  keepAliveTimeout="200000" />

Beim Parameter keyAlias ist der Common Name des Zertifikats einzutragen. Der keystoreType „Windows-My“ stellt den persönlichen Zertifikatsspeicher des Dienstebenutzers dar, in den das Zertifikat vorher importiert wurde. Die leeren Parameter zum Zertifikatsspeicher sind aufgrund eines Bugs notwendig. Die aktivierten Protokolle („sslEnabledProtocol“) sind mit der IT-Administration abzustimmen. Beim Einsatz moderner Browser kann die o.a. Konfiguration verwendet werden.
Zusätzlich muss die Java-Ausführungsumgebung für den Apache Tomcat so angepasst werden, dass die Windows-Zertifikatsspeicher verwendet werden können. Die Konfiguration erfolgt im Tomcat-Monitor im Reiter „Java“. Dort müssen folgende Parameter unter „Java Options“ ergänzt werden

-Djavax.net.ssl.trustStoreProvider=SunMSCAPI
-Djavax.net.ssl.trustStoreType=Windows-ROOT
-Djavax.net.ssl.keyStoreProvider=SunMSCAPI
-Djavax.net.ssl.keyStoreType=Windows-MY
-Dcom.sun.security.enableAIAcaIssuers=true

Hier wird festgelegt, dass für die beglaubigten CA-Zertifikate der Zertifikatsspeicher des Computers verwendet wird („Windows-ROOT“). Zusätzlich wird nochmals der Zertifikatsspeicher des Dienstebenutzers für die Zertifikate mit privatem Schlüssel angegeben („Windows-MY“). Der letzte Parameter ermöglicht eine zusätzliche Suchmöglichkeit nach CA-Zertifikaten, die die AIA-Erweiterung der Zertifikate nutzt. Diese Erweiterung ist z.B. für den OpenStreetmap-WMS von Terrestris notwendig.

Mit diesen Konfigurationsoptionen wird der integrierte Zertifikatsspeicher der Java JRE deaktiviert und nur noch auf die in Windows eingebauten Speicher zugegriffen. Wenn Sie Zertifikate in Java importiert haben, müssen diese damit in Windows importiert werden. Vorteil ist, dass die Zertifikate und Schlüssel auch ein Update der JRE überstehen, das den dortigen Zertifikatsspeicher überschreibt.
Nach einem Neustart des Apache Tomcat stehen die Weboberflächen von novaFACTORY und / oder WEGA damit unter HTTPS zur Verfügung.

WEGA-AuthService
Wenn Sie den WEGA-AuthService mit einem Active Directory verbunden haben, dann kann auch dort die Transportverschlüsselung für die Kommunikation mit den Domänen Controllern konfiguriert werden. Dabei kommt im Gegensatz zur Kommunikation im Browser das Protokoll LDAPS zum Einsatz.

Ausgehend von obiger Konfiguration im Apache Tomcat ist nur eine Zeile in der Konfigurationsdatei shiro.ini des WEGA-AuthService zu ändern und eine Zeile hinzuzufügen.

ldapContextFactory.environment[java.naming.security.protocol] = ssl
ldapContextFactory.url = ldaps://<DC-Servername>:636

Die erste Zeile aktiviert dabei die Transportverschlüsselung für die Kommunikation mit dem Active Directory. Der Wert „ssl“ ist hier historisch zu sehen. Auf modernen Systemen wird tatsächlich ein Tunnel mittels TLS aufgebaut. In der zweiten Zeile ist die Adresse des Domain Controllers eingetragen Wichtig sind hier der Protokollname „ldaps“ und der Port 636 über den anschließend die verschlüsselte Verbindung läuft.

Nach der Änderung der Konfiguration ist ein Neustart des Apache Tomcat notwendig. Da die Clients nicht direkt mit dem Active Directory kommunizieren, sind dort keine Änderungen notwendig. Wenn der WEGA-AuthService per HTTPS erreichbar ist, kann aber dort die URL zum Dienst entsprechend angepasst werden.

Schlusswort
Die Einrichtung einer verschlüsselten Kommunikation ist in modernen Infrastrukturen problemlos möglich. Dabei können sowohl öffentliche Zertifikate für das Internet als auch private Zertifikate im Intranet zum Einsatz kommen.
Wenn Sie Fragen haben, kommen Sie gerne auf uns zu.

Esri zertifiziert M.O.S.S. & CADMAP mit „Release Ready Specialty“

Am 27. April 2021 wurden wir mit der Esri „Release Ready Specialty“ ausgezeichnet, die bestätigt, dass M.O.S.S. und CADMAP konsequent die neuesten Esri Software-Releases einsetzt, definierte Lösungen und Services anbietet und die neuesten ArcGIS® Produkte nutzt.

ArcGIS® Pro und KANDIS Pro bilden die perfekte Verbindung für ein modernes Kanalmanagementsystem. Die ideale Ergänzung bilden die KANDIS Apps auf Basis von ArcGIS® Runtime und geben die Antwort auf alle Anforderungen der praxisorientierten Workflows.

Wir bleiben für unsere Kunden kontinuierlich auf dem aktuellen Wissenstand und können auf die individuellen Bedürfnisse besser eingehen, um leistungsstarke Lösungen bereitzustellen. Die Esri-Technologie ist eine unserer Kernkompetenzen.

DEEPSPACE BIM Reality Check erfolgreich durchgeführt!

Nach drei Jahren endet dieses Jahr das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Rahmen des mFUND geförderte Projekt „DeepSpaceBIM“.

Das Forschungskonsortium präsentierte am 12.05.2021 die spannenden Ergebnisse zum Thema GIS und BIM Kopplung, Augmented Reality, KI und Punktwolkenerfassung vor ca. 100 interessierten Teilnehmern.

Beeindruckend war auch die Live-Vorführung auf der Baustelle „OWP 12“ in Stuttgart, die zeigte, wie wir in Zukunft bauen: fehlerfrei, ohne Terminverzögerung und in perfekter Übereinstimmung aller Beteiligten!

Wie wichtig dieses Thema schon heute für viele ist und zukünftig sein wird, zeigt das Ergebnis der Blitzumfrage unter den Teilnehmern zum Thema „Ist die Verbindung von 3D-GIS und BIM Daten für Ihre Projekte interessant?“. Das Ergebnis sehen Sie hier:

 

3D City DB mit neuer Version 4.3 und aktualisierter Webseite

Die 3D City Database (3DCityDB) ist ein Open-Source-Programmpaket zur effizienten Speicherung, Verwaltung und Visualisierung von CityGML-basierten 3D-Stadtmodellen, welches auch Grundlage für novaFACTORY 3D GDI ist.

Als aktiver Entwicklungspartner der 3D City DB informieren wir Sie heute über die neue Version 4.3 (Datenbank-Version 4.1) der 3D City DB sowie die runderneuerte Webseite: https://www.3dcitydb.org, auf der Sie alle Informationen und viele Anwendungsbeispiele rund um die 3D City DB finden.

Die neue Version der 3D City DB werden wir ab dem Herbstrelease 2021 in novaFACTORY und WEGA-3D unterstützen.

Die detaillierte Übersicht über die Neuerungen finden Sie unter https://www.3dcitydb.org/3dcitydb/lastrelease.

Die neue Firmenbroschüre von M.O.S.S. ist da!

Verschaffen Sie sich einen Überblick über M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH mit unserer neuen Firmenbroschüre. Haben Sie Interesse an einem ausgedruckten Exemplar? Gern schicken wir Ihnen eins zu.

Lernen Sie uns besser kennen! Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen:
Ihr Team von M.O.S.S.