Archiv der Kategorie: MOSS News

Diese Beiträge erscheinen unter Aktuelles (max. 20 Beiträge).

Einfache dienstbasierte Nutzung von 3D-Daten

Ein wesentliches Standbein für die Bereitstellung und Nutzung von Geodaten ist, diese auch dienstbasiert verfügbar zu machen. Für 2D-Daten sind diese Verfahren seit langem etabliert und ihr Einsatz gängige Praxis, gerade der WMS als Portrayal Dienst in diesem Umfeld erfreut sich großer Beliebtheit und auch 3D-Geodaten liegen mehr und mehr in der Fläche vor. Trotz dieser positiven Rahmenbedingungen besteht bei der 3D-Web-Visualisierung noch Ausbaupotential.

Der Runde Tisch GIS e. V. befasst sich im Rahmen des Projektes „Einfache dienstbasierte Nutzung von 3D-Daten“ damit, wie OGC Entwicklungen hierbei unterstützen können. Weitere Informationen zu diesem Projekt erhalten Sie hier.

Veröffentlichung von Daten aus novaFACTORY 3D GDI über die OGC GeoVolumes API im Format 3D Tiles

M.O.S.S. erprobt im Rahmen des Projektes die Bereitstellung und Nutzung von 3D-Daten auf Basis des aktuellen Diskussionsstandes der OGC GeoVolumes API. Als Erweiterung des 3D-WebMapExporters wird mit dem aktuellen Software-Release die Veröffentlichung von Daten aus novaFACTORY 3D GDI über die OGC GeoVolumes API im Format 3D Tiles unterstützt. Im Rahmen des Projektes wird zudem ein reibungsloser Ablauf für die Veröffentlichung und damit eine Vereinfachung der Veröffentlichung auf diesem Weg erprobt. Auf der „anderen Seite“ der OGC GeoVolumes API wurde WEGA 3D um die Möglichkeit erweitert, auf dieser Basis veröffentlichte Daten einzubinden und darzustellen. Aufgrund der hier neu geschaffenen Möglichkeit entsprechend bereitgestellte Daten anzuzeigen, werden gemeinsam mit der Gemeinde Taufkirchen kommunale Anwendungen auf dieser Basis erprobt.

Analog zu den Impulsen, die sich durch den Einsatz von Portrayal Diensten bei der Verbreitung der Nutzung von 2D Geodaten ergeben haben, verbinden die Projektbeitragenden mit der Erprobung der GeoVolumes API und des 3D Portrayal Service die Erwartung auch die Nutzung von 3D-Daten zu befördern. Eine wesentliche Vereinfachung, die sich durch die Nutzung der Dienste ergibt, ist beispielsweise, dass sich durch eine zentrale Bereitstellung die Aufwände für regelmäßige Datenaktualisierung für den einzelnen Anwender entfällt.

 

Softwarequalität verbessert durch Continuous Integration und Continous Deployment

Wie kann Qualität und Zuverlässigkeit der Software Komponenten durch unser  Entwicklungsteam gewährleistet werden? Wie werden Softwarefehler frühzeitig erkannt? Das automatisierte Testen und Bereitstellen mit Hilfe von Continuous Integration und Continous Deployment hilft uns dabei und gewährleistet somit Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte.

Quelle: depositphotos.com

 

Die Anforderungen an eine Software sind dynamisch

Software ist ein Produkt, das durch die Anforderungen eines bestimmten Geschäftsbereichs und dessen Anwender definiert wird. Das bedeutet, Anforderungen an eine Software bestimmen von Anfang an Design, Nutzbarkeit, Architektur und Anwendungslogik eines Produktes. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die zu Beginn des Lebens einer Software definierten Anforderungen immer nur eine konkrete Momentaufnahme darstellen. Anders ausgedrückt, Anforderungen sind niemals statisch, sondern immer dynamisch. Das wird gerade in Zeiten von Digitalisierung und Corona deutlich, wenn Prozesse und Strukturen in den verschiedensten Geschäftsbereichen einer stetigen Veränderung unterliegen.

Wie Continuous Integration und Continous Deployment die Qualität von Software bei M.O.S.S. Computer Grafik System GmbH verbessern

Um diesem schnelllebigen und digitalen Markt gerecht zu werden, setzen wir bei M.O.S.S. zur Entwicklung unserer Software auf Continuous Integration und Continous Deployment. Beides sind Werkzeuge in der modernen Softwareentwicklung, mit deren Hilfe sich wiederkehrende Prozesse beim Entwickeln einer Software automatisieren lassen.
Unter dem Begriff Continuous Integration (CI) [1] wird die fortlaufende Integration von parallelen Änderungen an einer existierenden Software bezeichnet. Dabei werden nach jeder durchgeführten Änderung am Quelltext Build-Prozesse und Unit-Tests in einer festgelegten Umgebung automatisiert ausgeführt. Continuous Deployment (CD) [2] hingegen, bezeichnet die fortlaufende Bereitstellung von aktuellen Änderungen an einer Software. Hierbei wird die im vorherigen Schritt der CI kompilierte und getestete Software automatisiert in einer deterministischen Umgebung installiert, konfiguriert und bereitgestellt.

Frühzeitige Fehlererkennung sichert Qualität der Software

Bei M.O.S.S. setzen wir zu diesem Zweck, die in GitLab integrierte CI/CD-Pipeline-Funktionalität ein. Mit Hilfe dieser einheitlichen Lösung, sind Quelltext und automatisierte CI/CD-Prozesse eng miteinander verbunden und kombinierbar. Dadurch können schon während der Entwicklung unserer Software-Komponenten frühzeitig Fehler erkannt werden und vor der Freigabe behoben werden. Hierzu ein Beispiel anhand unserer neuen Client-Komponente WEGA 10.
Über eine einzelne Datei, die sogenannte .gitlab-ci.yml [3], werden deklarativ die notwendigen Schritte und Skripte für den CI/CD-Prozess definiert. Dazu wird in dieser Datei zuerst basierend auf einem Docker-Image eine deterministische Umgebung für die abzuarbeitenden Schritte und Skripte des CI/CD-Prozesses deklariert.Anschließend werden Stufen, sogenannte Stages, deklariert, welche sequentiell die Ausführungsreihenfolge von einzelnen Schritten innerhalb des CI/CD-Prozesses vorgeben.Auf Basis dieses Gerüsts, können dann Einzelschritte den jeweiligen Stages zugewiesen werden:Innerhalb eines solchen Einzelschritts, können dann Skripte, Paketverwaltungen und andere Werkzeuge zum Kompilieren, Testen und Publizieren der Anwendung aufgerufen werden: Werden dann von einem Entwickler Änderungen am Quelltext nach GitLab zurückgeschrieben, werden automatisch die obigen Einzelschritte sequentiell nach der Reihenfolge der deklarierten Stufen abgearbeitet. Schlägt dann zum Beispiel der Einzelschritt zum Testen von WEGA fehl, bekommen alle beteiligten WEGA 10 Entwickler automatisch eine Benachrichtigung vom System, das die Letzte Quelltextänderung an WEGA 10 zu einem instabilen CI/CD-Prozess geführt hat. Sofortiges Handeln ist angesagt.

Zielgerichtete und schnelle Behebung von Software-Fehlern

In der GitLab-Übersicht aller bisher ausgeführten WEGA 10 CI/CD-Prozesse ist dann zu sehen, dass die zweite Stufe, hier markiert mit einem Kreuz, fehlgeschlagen ist. Anschließen kann der jeweilige Entwickler zügig den Fehler suchen und zielgerichtet beheben. Im Erfolgsfall springt dann der CI/CD-Status in den stabilen Zustand zurückIm letzten Schritt des CI/CD-Prozesses wird automatisch mittels Docker Compose eine aktuelle Version von WEGA 10, die die neu kompilierten und frisch getesteten Funktionen und Bug-Fixes enthält, in einer Docker-Umgebung bereitgestellt. Diese aktuelle Version steht dann für weitere Tests dem Qualitätsmanagement zur Verfügung.

Quellen:

[1] Atlassian, „What is Continuous Integration?,“ [Online]. Available: https://www.atlassian.com/continuous-delivery/continuous-integration. [Zugriff am 03 11 2021].
[2] Atlassian, „What is Continuous Deployment?,“ [Online]. Available: https://www.atlassian.com/continuous-delivery/continuous-deployment. [Zugriff am 03 11 2021].
[3] GitLab Inc., „Keyword reference for the .gitlab-ci.yml file,“ 03 11 2021. [Online]. Available: https://docs.gitlab.com/ee/ci/yaml/.

Unsere Herbstreleases 2021 stehen für Sie bereit!

Seit Ende Oktober stehen sie für alle Kunden mit Wartungsvertrag zur Verfügung: die neuen Herbstreleases von WEGA und novaFACTORY!

Unter den Versionsnummern WEGA 9.2.2 und novaFACTORY 8.2.2 beinhalten diese Releases wieder viele spannende Neuerungen, die insbesondere auch aus den Anregungen unserer Anwender und den Anwendernetzwerken resultieren.

Optimieren Sie Ihre Prozesse mit Hilfe dieser und vieler weiterer Highlights:

  • WEGA 10 – Der neue Recherche- und Analyseclient – Jetzt erstmals im WEGA-Lieferumfang enthalten:

 

 

 

 

  • Effiziente Erfassung von Redline-Geometrien über die neue Kopierfunktion
  • Gleichzeitiges Messen mehrerer Polygone, Linien oder Punkte
  • Individualisierung der dynamischen Drucklegende
  • WEGA-PPS jetzt auch mit ArcGIS® Pro
  • Synchronisierung von novaFACTORY Konfigurationen für folgende beispielhafte Anwendungsszenarien: Konfiguration (ganz oder teilweise) in ein anderes novaFACTORY-System übertragen; Ebenen eines Produktes in ein anderes Produkt kopieren oder Dokumentation und Sicherung einer Konfiguration
  • Mehr Übersicht in Auftragstabellen und Auszeiten
  • 3D-Produktionprozesse mittels Agents dynamisch im Netz verteilen
  • Noch effizienterer Umgang mit 3D-Punktwolken in novaFACTORY LIDAR
Quelle: www.geoportal-th.de

Die Herbstreleases stehen Ihnen im Kundenbereich zur Verfügung. Zur Update-Installation und Inbetriebnahme ist eine bestehende Installation der Versionen WEGA 9.2 bzw. novaFACTORY 8.2 Voraussetzung. Wir empfehlen, das Update durch unsere Experten durchführen zu lassen. Nutzen Sie dabei die Gelegenheit, im Rahmen einer individuellen Update-Schulung das Optimum aus den neuen Möglichkeiten für Ihre Prozesse und Aufgaben herauszuholen.

Die Gesamtübersicht über alle Neuerungen und technischen Voraussetzungen stehen ebenfalls wie gewohnt im Kundenbereich zur Verfügung.
Zum neuen WEGA 10 - Client finden Sie hier auch eine vollständig neue Anwenderdokumentation. Hinweise zur Installation und Inbetriebnahme des WEGA 10 – Clients befinden sich in den bekannten WEGA – Administrationsdokumentationen.

Nutzen Sie diese Informationsquellen zur Planung Ihrer Softwareaktualisierung.

Anwendertreffen M.O.S.S. & CADMAP 2022 – Wiedersehen in Präsenz!

Anwendertreffen M.O.S.S. & CADMAP 2022 – Wiedersehen in Präsenz!

Die Planungen zu unserem gemeinsamen Anwendertreffen von M.O.S.S. & CADMAP am 22. und 23. März 2022 in Hamburg sind in vollem Gange.

Merken Sie sich schon heute den Termin vor und übernehmen Sie ihn in Ihren Kalender:

Anwendertreffen M.O.S.S. & CADMAP 2022..

Wir freuen uns schon sehr darauf und hoffen, dass wir Sie nach der langen Phase pandemischer Einschränkungen wieder persönlich begrüßen können. Um dies zu ermöglichen und im Sinne der gesundheitlichen Verantwortung Ihnen und uns gegenüber, planen wir die Veranstaltung unter Einhaltung der 2G+ Regeln durchzuführen. Das heißt, die Teilnahme an unserem Anwendertreffen ist nur für Geimpfte und Genesene möglich. Zusätzlich halten wir für alle, die vorab keinen Corona-Test machen konnten vor Ort Schnelltests bereit. Auf diese Weise hoffen wir einen Rahmen zu schaffen, der dem vielfach geäußerten Wunsch sich wieder persönlich zu treffen, wie auch den Anforderungen aus der Pandemiesituation gerecht wird.

Abb. 1: Ehemaliges Hauptzollamt im Hamburg. Quelle: NORD EVENT GmbH

Der Veranstaltungsort: das Ehemalige Hauptzollamt befindet sich in der historischen Speicherstadt und liegt sehr zentral nur wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt. Das großzügige Gebäude bietet viel Platz für unser Anwendertreffen. Anfang Januar 2022 stellen wir Ihnen die detaillierte Agenda vor. So viel sei schon vorab verraten: In den zwei Tagen werden wir Ihnen eine übergreifende Themenvielfalt bieten und Blickwinkel auf weitere Themenbereiche in einer gemeinsamen Veranstaltung ermöglichen.
Inhaltlich erstreckt sich das Programm von aktuellen Trends aus Change Detection, 3D und Betriebsführung bis zu neuen Wegen der Datenbereitstellung und Docker-basiertem Betrieb. Wir freuen uns schon jetzt auf Erfahrungsberichte unserer Kunden aus dem Einsatz unserer Lösungen und den verschiedenen Betriebsmöglichkeiten. Verbunden mit dem Blick in Weiterentwicklung unserer Lösungen diskutieren wir gerne mit Ihnen die strategische Weiterentwicklung.

Wir freuen uns auf Sie und hoffen trotz der erforderlichen Einschränkungen auf Ihre zahlreiche Teilnahme!

Ihr M.O.S.S. & CADMAP Team

Melden Sie sich noch heute – unter Beachtung der gesonderten Corona Regelungen – an.

 

 

 

Rückblick Workshop „3D Stadtmodelle“ – erstmals virtuell

Der Workshop „3D Stadtmodelle“ der gleichnamigen gemeinsamen Kommission von DGfK und DGPF ist ein Fixpunkt im Kalender der 3D-Geo-Community. In diesem Jahr fand er wie gewohnt im November aber erstmals als kostenfreie Online-Veranstaltung statt. Das neue Format wurde hervorragend angenommen mit 250 Anmeldungen und während der zweitägigen Veranstaltung durchgehend 150 und mehr aktiven Teilnehmern.

Diese Resonanz und das thematisch breit aufgestellte Programm zeigt es erneut: 3D ist ein etabliertes aber weiterhin hochdynamisches Feld der Geoinformationsbranche.

Die Weiterentwicklung vom 3D-Stadtmodell zum digitalen Zwilling im urbanen Raum war Thema der Key-Note von Professorin Jantien Stoter von der TU Delft und zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung.

Themenschwerpunkte der weiteren Beiträge waren Verkehr und 3D-Straßenraummodelle, kommunale und landesweite Anwendungen, neue OGC-Standards, Mesh-Modelle und Simulation. Abgerundet wurde das Programm durch die Vorstellung studentischer Arbeiten sowie aktueller Arbeiten der AG Qualität.

Besonders intensiv diskutiert wurden neue Methoden zur Laufendhaltung großer 3D-Modelle. M.O.S.S. bietet hier mit novaFACTORY CD bereits einen Workflow-basierten Baustein, der Informationen aus unterschiedlichsten Quelldaten zur Generierung von Veränderungshinweisen nutzt. Der Aufbau eines KI-basierten Verfahrens zur Ermittlung von Veränderungshinweisen für die Fortführung des landesweiten Gebäudebestands Bayerns wurde von Dr. Robert Roschlaub vorgestellt. Ähnliche Ansätze werden z.B. auch in der Fläche in Niedersachsen verfolgt. Außerdem stellte Dr. Andreas Wichmann vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen den neuen 3D-Geobasis-Viewer des Landes auf Basis von WEGA-3D vor.

Quelle: Wichmann, LGLN

Der zweite Veranstaltungstag stand im Fokus aktueller Technologietrends wie z.B. der Frage der Modellierung auf Basis CityGML vs. CityJSON sowie CityGML vs. Mesh-Modellierung. Der neue OGC-Standard CityGML 3.0 weist bei diesen Fragestellungen klar in die Richtung des sowohl als auch. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Vorgehensweisen wurden vorgestellt und diskutiert. Die Entscheidung über den Einsatz dieser Technologien kann je nach Anwendungsfall unterschiedlich ausfallen. Aber gerade in der Kombination liegt die Mehrwert. Als Beispiel sei hier die Anreicherung von Mesh-Modellen mit semantischer Information genannt.

Diese Entwicklung wird die 3D-Geo-Community auch im nächsten Jahr begleiten und vorantreiben und dann auch wieder im November beim nächsten virtuellen Workshop „3D Stadtmodelle“ vorstellen und diskutieren.

Konsortialprojekt DeepSpaceBIM erforscht digitalen Bauassistenten – Presseinformation 31.08.2021

 

 

Förderkennzeichen 19F2057A-F

 

 

München, 31.08.2021. Ob Bahnhof in Stuttgart, Elbphilharmonie in Hamburg oder Flughafen in Berlin: Bauprojekte dieser Größenordnung sind eine besondere Herausforderung. Umso wichtiger ist das Forschungsprojekt DeepSpaceBIM. Seit 2018 untersuchen Partner aus Wirtschaft und Forschung, wie ein digitaler Bauassistent Großprojekte im Zeit- und Kostenrahmen halten kann. Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) förderte das Vorhaben im Rahmen des mFUND mit 3,81 Millionen Euro.

DeepSpaceBIM ist ein gemeinsames Projekt der M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH, des Ingenieurdienstleisters DMT GmbH & Co. KG, des Immobilienberaters Drees & Sommer SE, des Augmented Reality-Spezialisten Robotic Eyes GmbH sowie der Bauberatung Steinmann Kauer Consulting GbR und der Technischen Universität Darmstadt. Ziel der Konsortialpartner war die experimentelle Entwicklung eines digitalen Assistenten, der Bauvorhaben künftig durch alle Planungs- und Ausführungsphasen begleiten soll. Grundlage dafür ist das sogenannte Building Information Modeling.

Ein digitaler Zwilling baut vor

Andere Branchen machen es vor: In der Automobilindustrie hat die Digitalisierung in Form von Industrie 4.0 längst die Produktion umgekrempelt. Binnen weniger Tage wird aus tausenden von Teilen ein individuell konfiguriertes Auto gebaut. Was der Kunde bestellt, bekommt er auch - zum vereinbarten Termin und Preis. Was Industrie 4.0 für den Maschinenbau, ist Building Information Modeling für die Immobilienbranche: die digitale Vernetzung aller Prozesse, Produkte und Beteiligten. Building Information Modeling, kurz BIM, bezeichnet eine Methode der vernetzten Zusammenarbeit, die alle relevanten Daten in einem Modell bündelt. Dieses Modell ist ein dreidimensionaler, digitaler Zwilling des späteren Gebäudes mit großer Detailtiefe. Der Planer beschreibt im Modell beispielsweise nicht nur eine Tür, sondern definiert die genauen Maße, Kosten, Lebensdauer des Materials oder dessen Schalldurchlässigkeit.

Digitaler Assistent bereitet Entscheidungen vor

Was in der Planung theoretisch gut funktioniert, stößt auf der Baustelle real an Grenzen: Gerade in komplexen Bauprojekten müssen die Verantwortlichen vor Ort oftmals ad hoc Entscheidungen treffen und beispielsweise auf Umplanungen oder Änderungen der Arbeitsabläufe reagieren – und das unter hohem Zeitdruck. Dabei alle Abhängigkeiten der Gewerke im Blick zu haben, ist kaum umsetzbar. Genau hier setzt der digitale Bauassistent an: Indem er relevante Status-Informationen und detailgenaue 3D-Objekte mit Entscheidungstools kombiniert, könnte der digitale Assistent in Zukunft die richtige Entscheidung bereits vorschlagen. In einer Augmented Reality-Umgebung kann er die reale Baustelle mit digitalen Informationen überlagern. Ausgestattet mit entsprechenden mobilen Geräten könnten Entscheidungsträger beispielsweise Bodenplatten, Leitungen oder erste Bauteile sehen, noch bevor der erste Stein auf der Baustelle umgedreht wurde. Erfolgreich erprobt wurde dies in verschiedenen Praxistests, etwa auf der Baustelle des neuen Drees & Sommer-Hauptgebäudes in Stuttgart.

Meilenstein für Baufortschrittskontrolle und Sicherheit

Bislang mussten Änderungen, die sich während des Bauablaufs ergaben, händisch in den BIM-Modellen nachgetragen werden. Das ist nicht nur zeit-, sondern auch kostenintensiv. Einfacher wäre es, Abweichungen automatisch in die Modelle zu übertragen. Das Konsortium hat hierfür erste Prototypen entwickelt. Einer davon ist der „Pilot 3D“, ein mobiles Inspektions- und Vermessungssystem. Ursprünglich wurde das System für die Marsmissionen entwickelt und eignet sich daher auch für schwer zugängliche Bereiche, wie etwa den Tunnelbau oder U-Bahnen. Durch eine Integration in den digitalen Zwilling ergibt sich großes Potenzial: Der Baufortschritt ließe sich einfacher kontrollieren und die Qualität in der Ausführung würde steigen. Ein weiterer Pluspunkt: Die detailgenaue virtuelle Umgebung hilft dabei, Baustellen sicherer zu machen. Bislang müssen die Sicherheits- und Gesundheitskoordinatoren aufwändig geschult werden, und das in einer abstrakten Umgebung. Durch Augmented Reality-Datenbrillen können die Koordinatoren ihr Wissen auf einer tatsächlichen Baustelle trainieren und alle Gewerke in den jeweiligen Arbeitsschutzrichtlinien unterweisen.

Prototypen werden weiterentwickelt

Die erfolgreich getesteten Prototypen, wie der „Pilot 3D“ oder die Augmented Reality-Anwendungen für den Abgleich zwischen Planungsdaten und realem Baufortschritt, sollen im nächsten Schritt weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin die Fragestellung, wie sich Fehler in komplexen Bauprojekten vermeiden lassen und damit der Zeit- und Kostenrahmen künftig eingehalten werden kann. Schritt für Schritt nimmt so die Vision des digitalen Bauassistenten weiter Gestalt an.

Über das Konsortium:

M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH

Die Projektleitung- bzw. Projektkoordinierung des Konsortiums wird durch die Firma M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH durchgeführt. MOSS verfügt über umfangreiches Know-how in den Bereichen Geotopographie & 3D, Softwarelösungen für das Umweltdatenmanagement, INSPIRE, OGC-konforme Weblösungen und bei der Erstellung von Systemplattformen. Schwerpunkt der technischen Arbeiten von MOSS liegt dabei im Bereich der Multi-Cloud-Architektur für den bidirektionalen Austausch und Zugriff von BIM und GIS-Daten für den “digitalen Bauassistenten”.

Robotic Eyes GmbH

Die Firma Robotic Eyes GmbH ist ein 2016 gegründetes Software-Startup mit einzigartigem Expertenwissen im Bereich „Augmented Reality + BIM”. Im Konsortium übernimmt Robotic Eyes, aufbauend auf der bereits bestehenden AR-Umgebung, den Großteil der erforderlichen prototypischen Applikationsentwicklung.

DMT GmbH & Co. KG:

Die Firma mit Hauptsitz in Essen, Deutschland, bietet unabhängige Technologiedienstleistungen und Innovationen in der Prüfung, Beratung, Planung, Messung und Entwicklung im In- und Ausland mit dem Schwerpunkt auf Rohstoffe, Sicherheit und Infrastruktur an. DMT übernimmt die Weiterentwicklung und Miniaturisierung des satellitenunabhängigen 3D-Vermessungssystems „Pilot 3D“ als Dateninputquelle für die vermessungsgenaue ARStereo-Projektionen von 3D-Daten der HoloLens.

Steinmann Kauer Consulting GbR:

Die fachliche Beratung und Koordinierung des Konsortiums bzgl. BIM wird durch die Firma Steinmann Kauer Consulting durchgeführt. Steinmann Kauer Consulting ist ein Beratungs-Startup mit 2 erfahrenen Branchenkennern: Prof. Rasso Steinmann vertritt das Fachgebiet Bauinformatik an der Hochschule München, ist Vorstand und Leiter iabi - Institut für angewandte Bauinformatik e.V., Vorstandsvorsitz von buildingSMART Germany, sowie Leiter des „VDI Koordinierungskreises BIM“ zur Entwicklung des nationalen BIM-Standards VDI 2552. Dr. Josef Kauer ist Mit-Initiator der „BIM TAGE DEUTSCHLAND - Deutschlands größtes Hybrid-Event zum Thema BIM". Herr Dr. Kauer verfügt über 30 Jahre IT-Lösungsexpertise und war u.a. 10 Jahre als Lösungsberater für die Firma Microsoft Deutschland tätig. Steinmann Kauer Consulting verfügt über ein ausgeprägtes internationales Branchennetzwerk von mehr als 10.000 Kontakten.

Technische Universität Darmstadt

Die TU Darmstadt zählt als Mitglied der TU9 zu den führenden Technischen Universitäten in Deutschland und nimmt in renommierten Rankings immer wieder Spitzenstellungen in Forschung und Studienqualität ein. Die TU Darmstadt fungiert in diesem Vorhaben als wissenschaftlich-technischer Partner und ist durch das Centre for 7 | S e i t e mFUND – „Modernitätsfond“ – BIM Antragsskizze DeepSpaceBIM 4.1 Cognitive Science und das Fachgebiet Multimedia Kommunikation (KOM) vertreten mit ihren Expertisen in Machine Learning und Kognitiver Modellierung sowie Serious Games.

Drees & Sommer SE:

Als führendes europäisches Beratungs-, Planungs- und Projektmanagementunternehmen begleitet Drees & Sommer private und öffentliche Bauherren sowie Investoren seit 50 Jahren in allen Fragen rund um Immobilien und Infrastruktur – analog und digital. Drees & Sommer agiert im Konsortium als Praxispartner für die Bereitstellung von BIM-Basisdaten und von Praxis-Expertenwissen für die Entwicklung des digitalen Bauassistenten.

Über den mFUND des BMVI:

Im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 datenbasierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die digitale und vernetzte Mobilität 4.0. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung und durch die Bereitstellung von offenen Daten auf dem Portal mCLOUD. Weitere Informationen finden Sie unter www.mfund.de.

Ansprechpartner:

M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH, Daniel Holweg, Hohenbrunner Weg 13, 82024 Taufkirchen

 

 

 

Hinweis zu ArcGIS® Server Security 2021 Update 2 Patch

Unser Partner Esri hat den ArcGIS® Server Security 2021 Update 2 Patch kürzlich veröffentlicht, dieser Patch ist verfügbar für die ArcGIS® Enterprise Versionen 10.9, 10.8.1, 10.7.1 und 10.6.1.

Wir empfehlen den Sicherheitspatch auf allen betroffenen Systemen anzuwenden, insbesondere da dieser Patch eine hochgradige und drei mittelschwere Sicherheitslücken schließt.

Für Kunden mit einem aktiven Servicevertrag werden wir diese Arbeiten schnellstmöglich einplanen. Sofern Sie Unterstützung hinsichtlich der Patch-Installation benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Projektmanager.

 

Detailinformationen enthält der englischsprachige Blog unter:
https://www.esri.com/arcgis-blog/products/arcgis-enterprise/administration/arcgis-server-security-2021-update-2-patch-is-now-available/

Zum Download:
https://support.esri.com/en/download/7937

WEGA-Variant als Monitoring-Plattform für Klimaschutzmanager

Im Rahmen des Projektes iCity: Intelligente Stadt hat M.O.S.S. für den Landkreis Ludwigsburg eine WEB-Applikation (WEGA-Variant) erstellt, mit der der bisherige Ausbau der Photovoltaik und das weitere Potential gemeindeweise geografisch dargestellt werden kann. Dazu wurde im WEGA-EMS ein Datenmodell erstellt und darin die entsprechenden Werte gespeichert.

Durch die HfT Stuttgart wurde für jede Gemeinde des Landkreises Ludwigsburg das Auf-Dach-PV-Potential absolut berechnet. Um das für die einzelnen Gemeinden vergleichbar darzustellen, wurde daraus das Pro-Kopf-Potential ermittelt und als Grundlage für die grafische Darstellung verwendet. Zur Darstellung wurden Kreissymbole verwendet, die an der Position der Gemeinde (Gemeindekoordinaten des BKG) verortet sind. Der Flächeninhalt des Kreises entspricht dem berechneten Pro-Kopf-Potential. Die genauen Werte können über die tabellarische Anzeige der Werte in der Applikation eingesehen werden.

 

WEGA-Variant Webapplikation zur Visualisierung des PV-Auf-Dach-Potentials für jede Gemeinde im Landkreis Ludwigsburgs.
Quelle: M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH

Aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur wurden die Daten für die bisher installierten Leistungen an Photovoltaik für die Gemeinden des Landkreises Ludwigsburg entnommen. Diese Daten wurden für den aktuellen Stand und für die jeweils letzten 20 Jahre separiert, für die Anwendung aufgearbeitet und dann für jede Gemeinde als Pro-Kopf-Werte berechnet. Die Werte sind die Grundlage für die Darstellung in den jeweiligen Jahren bzw. im aktuellen Gesamtbestand. Die Übernahme der Daten erfolgte mit Hilfe der moss-emspy-Bibliothek. Somit kann für diesen Zeitraum für jede Gemeinde der Fortschritt bei dem Ausbau der Photovoltaik in der Karte betrachtet werden.

 

WEGA-Variant Webapplikation zur Visualisierung des PV-Potentials und des aktuellen PV-Anteils
Quelle: M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH

Aus dem Potential und den aktuellen Werten wurde der erreichte Anteil pro Gemeinde errechnet und in der Applikation dargestellt. Dabei wird durch die Rot-Gelb-Grün-Farbskala der bisher erreichte Stand angezeigt. Durch berechtigte Mitarbeiter des Landkreises Ludwigsburg können die Daten aktualisiert werden.

 

WEGA-Variant Webapplikation zur Visualisierung des PV-Potentials und des aktuellen PV-Anteils
Quelle: M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH

Mehr Informationen zu WEGA finden Sie hier: https://www.moss.de/wega/

Wir bieten wieder Schulungen an – Teilen Sie uns Ihre Interessen mit!

Nach dem Update-Seminar zu den Herbstreleases von WEGA und novaFACTORY am 27.10.2021 bieten wir gern wieder Schulungen für interessierte Anwender an. Lassen Sie uns wissen, welche Themen Sie besonders interessieren.

Füllen Sie dazu ganz einfach diese Umfrage aus.

Situationsbedingt haben in der letzten Zeit die Schulungen für unsere Anwender als Individualveranstaltung oder als Informationsveranstaltung in Form eines WebSeminars für alle Interessenten stattgefunden. In persönlichen Gesprächen erreichen uns nun wieder Anfragen zu Schulungsangeboten rund um unsere Produktfamilien novaFACTORY, WEGA und KANDIS. Sie, unsere Kunden, wünschen sich wieder gemeinsame Schulungen für interessierte Anwender zu etablieren, damit auch der Informations- und Erfahrungsaustausch untereinander gefördert wird. Da unsere Produkte und Lösungen oft im konkreten Kontext der Anwender genutzt werden, sind bestimmte Funktionen und Möglichkeiten der Software nur einzelnen Kunden geläufig. Schulungen in Verbindung mit dem Erfahrungsaustausch untereinander bringen für alle Beteiligten neue Erkenntnisse und Anregungen für die tägliche Arbeit. Auch wir profitieren von Ihrem Feedback bei der Weiterentwicklung unserer Produkte.

Themen, die Sie bereits vorgeschlagen haben:

  • EMSPY und NFPY - die Python-Programmierschnittstellen für WEGA und novaFACTORY (Entwicklerschulung)
  • novaFACTORY @ Konfiguration von Diensten mittels Mapserver oder Geoserver
  • Geodatenpflege und Weiterverarbeitung mit WEGA
  • Qualitätssicherung für KANDIS-Daten
  • Veröffentlichung von Geo-Applikationen mittels Docker

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Interesse an diesen oder weiteren Themen mitteilen. Zu den gewünschten Themen organisieren wir gern gemeinsame Schulungen, eine Mindestanzahl von Interessenten vorausgesetzt. Sobald die Themen für das Schulungsangebot feststehen, werden wir Sie per Rundmail an unseren Newsletter-Verteiler informieren. Sollten Sie noch nicht zum Newsletter angemeldet sein, können Sie das hier nachholen: Zum Newsletter anmelden

Online Update-Seminar novaFACTORY und WEGA – Mittwoch 27.10.2021

Einladung zum Online Update-Seminar novaFACTORY und WEGA

Auch in die im Herbst 2021 veröffentlichten Updates unserer Produkte novaFACTORY und WEGA sind vielfäl-tige Neuerungen eingeflossen, die aus den Anregungen unserer Anwender und den Anwendernetzwerken resultieren. Fokus der Weiterentwicklungen von novaFACTORY und WEGA liegt in den Bereichen:
novaFACTORY
Wesentliche Entwicklungen zielen auf Verbesserungen und gesteigerten Komfort für den Fachadministrator ab. Für Installationen und das Arbeiten über mehrere Instanzen wurde eine Möglichkeit zur Synchronisierung von Konfigurationen zwischen novaFACTORY-Systemen und der neuen individualisierbaren Basistestkompo-nente geschaffen. Durch Kombination der Verfahren lässt sich beispielsweise der Übergang vom Test- und Referenzsystem auf das Produktivsystem effizienter gestalten.
Mehr Übersicht erhalten Sie durch erweiterte Sortier- und Filterfunktionen in den Auftragslisten. Zur Verbes-serung der Betriebsabläufe werden generelle Auszeiten und Informationen zu betroffenen Produkten unter-stützt.
Für Anwender gibt es wesentliche Neuerungen im Umfeld der 3D Daten bei der Verarbeitung von Punktwol-ken mit dem LIDAR Modul. Die Unterstützung von Ableitungen, Performanceverbesserungen und der Einsatz neuer Technologien bietet hier neue Einsatzmöglichkeiten.
Weitere Neuerungen liegen in der Umsetzung der 3D Produktion mit novaFACTORY 3D Pro auf Basis von HxMap. Erfahren Sie mehr über das Zusammenspiel der Technologien, die Unterstützung der verschiedenen Prozesse (Erstableitung, Fortführung) und vieles mehr.
WEGA
Im Mittelpunkt der WEGA Entwicklungen steht WEGA 10, das mit dem Herbstrelease als Recherche- und Ana-lyseclient mit neuem Design- und Bedienkonzept und auf neuer technologischer Basis verfügbar ist.
Anwender von WEGA 9 profitieren von verschiedenen neuen Funktionen, der Unterstützung der OGC Feature API sowie von rollenbezogen nutzbaren Ansichten und Lesezeichen. Der Schwerpunkt der Neuerungen liegt im Umfeld des Zusammenwirkens von WEGA-PPS und ArcGIS® Pro. Ab Version 10 werden mit ArcGIS® Pro erstellte Druckvorlagen unterstützt und über Vorlagengruppen strukturiert.
Erfahren Sie im Online Update-Seminar von welchen Erweiterungen Sie profitieren und wie Sie sich die Vor-teile erschließen können.

Agenda des Update-Seminars am 27.10.2021

13:30 Überblick Neuerungen in den Herbstreleases von novaFACTORY und WEGA

14:00 Workshops
i. Neuerungen für den novaFACTORY Fachadministrator
ii. Neuerungen im Umfeld WEGA
– WEGA 10 – Der neue Recherche- und Analyseclient
WEGA 9
iii. novaFACTORY 3D Pro auf Basis HxMap

16:45 Anwenderfragen

17:00 Zusammenfassung und Ausblick

Sichern Sie sich die Teilnahme und melden Sie sich über Ihren Kundenbetreuer oder über

an.

Das Online Update-Seminar ist kostenpflichtig.

Wir freuen uns auf Sie!