Archiv der Kategorie: MOSS News

Diese Beiträge erscheinen unter Aktuelles (max. 20 Beiträge).

Tag im Betrieb gibt Einblick in das Berufsleben – Nachwuchsförderung bei M.O.S.S.

Im Rahmen der Berufsorientierung verbrachten 3 Schüler der 9. Jahrgangsstufe aus dem Gymnasium Oberhaching einen Tag bei uns in der Firma, um einen Einblick in das Berufsleben zu gewinnen.

Schüler bei M.O.S.S

Interessiert wurde gefragt: Was ist ein GIS? Was sind Geodaten? Was macht denn M.O.S.S überhaupt? Welche Software wird hier entwickelt und wofür? Mit welchen Werkzeugen arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich um sich zu organisieren? Wozu dient ein CRM? Welchen Ausbildungsweg benötigt man, um hier zu arbeiten?
Erstaunt wurde festgestellt, dass Ausdrücke aus dem Informatikunterricht hier täglich zur Anwendung kommen, wie z.B. Attribut, Parameter, Vektor- oder Rasterdaten.
Nach einer ausgiebigen Hausführung, bei der die höhenverstellbaren Schreibtische sehr großen Anklang fanden, staunten unsere Praktikanten nicht schlecht über unser kleines M.O.S.S.-Museum mit original Rechnern aus den 90-er Jahren und einem – für heutige Ansprüche viel zu kleinem Display.
Die Pause wurde nicht nur zum gemeinsamen Mittagessen und weiteren Fragen an die Geschäftsleitung, sondern auch noch für sportliche Aktivitäten genutzt.

Beim Tischtennis

Wir hoffen, dass ihr einen guten Überblick über unser M.O.S.S. GIS-Lösungshaus bekommen habt. Dank euch konnten wir unsere Arbeit mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten.
Uns hat der Tag mit euch viel Spaß gemacht!

Rückblick auf das 3D-Forum Lindau 2022 – endlich wieder in Präsenz!

Nach einer zweijährigen Pause war das 3D-Forum Lindau mit ca. 250 Teilnehmern eine der ersten Möglichkeiten, sich wieder in Präsenz zu sehen. Vielen Dank an den Runden Tisch GIS der das möglich gemacht hat!

Unser M.O.S.S.-Stand beim 3D-Forum-Lindau 2022

In den zwei Tagen des Forums waren spannende Vorträge u.a. zu Themen des digitalen Zwillings, spezifischen Analysen und Neuerungen rund um das 3D-Stadtmodell zu hören. Außerdem wurden aktuelle Projekte des Runden Tisches vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden auch die Beiträge von M.O.S.S. im Projekt „Einfache dienstbasierte Nutzung von 3D-Daten“ präsentiert. Hervorzuheben sind hier die Unterstützung der OGC API Konzepte in WEGA und für die Bereitstellung der Daten / Dienste mit dem novaFACTORY 3D Web Map Exporter.
Am zweiten Tag der Veranstaltung wurde auch in diesem Jahr ein Workshop von M.O.S.S. angeboten. Schwerpunktthema in diesem Jahr waren die verschiedenen Möglichkeiten der Erzeugung von CityGML Daten mit den Werkzeugen in novaFACTORY. Die Nutzung photogrammetrischer Verfahren z.B. für die Ableitung von Dachstrukturen von Gebäuden wurde dabei als Teilaspekt behandelt. Im Mittelpunkt jedoch standen die regelbasierten Umsetzungsmöglichkeiten von 2D Daten in 3D CityGML Daten, sowie die regelbasierte Aufwertung von LoD 2 zu LoD 3 Daten anhand von Gebäudetypisierungen. Neben den abwechslungsreichen Vorträgen war es ein großes Vergnügen, sich mit neuen und alt bekannten Gesichtern zu vernetzen und interessante Diskussionen zu führen.

 

M.O.S.S. wurde auf der EPC durch Esri als Cornerstone-Partner ausgezeichnet – 20 Jahre EPN Partnerschaft

M.O.S.S. / CADMAP wurde auf der Esri-Partnerkonferenz 2022 (EPC), die vom 5. bis 7. März 2022 in Palm Springs, Kalifornien, stattfand, als Cornerstone-Partner ausgezeichnet. Diese Anerkennung wurde für ihr langfristiges Engagement für Esri und die GIS-Community verliehen. Die Anerkennung als Cornerstone Partner wird an Organisationen verliehen, die seit 20 Jahren am Esri Partner Network (EPN) teilnehmen und sich konsequent darauf konzentrieren, Kunden durch den Einsatz von ArcGIS®-Technologie zum Erfolg zu verhelfen.

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1987 liegt der Schwerpunkt von M.O.S.S. auf der Digitalisierung. Die nachhaltige und effiziente Nutzung von Geoinformationen in behördlichen und wirtschaftlichen Prozessen ist die Aufgabe des Unternehmens. Dazu bietet M.O.S.S. intelligente Geo- und IT-Lösungen an, die es den Kunden ermöglichen, große Mengen an Geodatensätzen, insbesondere an Rasterdaten, Punktwolken und 3D, aufzubauen, zu pflegen und zu nutzen sowie in bestehende IT- und Prozesslandschaften zu integrieren.

Im Laufe der Zeit hat sich der Fokus des Unternehmens mit dem Markt entwickelt. Angefangen bei der Digitalisierung von Geodaten, wo M.O.S.S. Softwarelösungen zur Umwandlung von Raster- in Vektordaten anbietet. Gefolgt von der Digitalisierung für Geodaten, bei der Pflegeprozesse in Datenmanagementumgebungen etabliert werden, um den Wert der Daten zu erhalten und zu steigern. Heute liegt der Schwerpunkt bei der Digitalisierung von Geodaten, wobei sich M.O.S.S. auf die Integration von Geodaten in Geschäfts- und Behördenprozessen konzentriert. M.O.S.S. wendet sich vor allem an Kunden in der öffentlichen Verwaltung (Vermessungs-, Forst- und Umweltbehörden) sowie in der Industrie und den erneuerbaren Energien. Seit 2001 bietet CADMAP, die Tochtergesellschaft von M.O.S.S., Lösungen im Bereich Kanalisation und Abwasser für öffentliche und private Versorger an. Die Lösungen unterstützen die Anwender bei Prozessen rund um das Management und die Wartung der Infrastrukturen.

Produkte von M.O.S.S. / CADMAP basieren auf Esri-Software und der ArcGIS®-Plattform. Insbesondere in novaKANDIS, der Lösung für das Abwassermanagement, kommen ArcGIS® Enterprise und ArcGIS® Pro zum Einsatz. Der Erfolg der Softwarelösungen beruht auf der Expertise des M.O.S.S. / CADMAP-Teams, das technisches Wissen über die Lösungen und die zugrundeliegenden Technologien mit dem Fachwissen aus der engen Zusammenarbeit mit den aktiven Anwendergemeinschaften verbindet.

Markus Braun (CEO): "Wir arbeiten jeden Tag mit Enthusiasmus und Engagement daran, die Esri-Technologie für unsere Kunden nutzbar zu machen und jedem Kunden die passende Lösung für seine spezifischen Herausforderungen zu bieten. Deshalb freuen wir uns, wenn unsere Arbeit Früchte trägt. Insbesondere die Auszeichnung als Esri Cornerstone Partner zeigt unser langfristiges und erfolgreiches Engagement für unsere Esri-Partnerschaft. Mein Dank gilt daher den beiden Esri-Kollegen und natürlich dem gesamten M.O.S.S.-Team."

M.O.S.S. / CADMAP ist ein führendes GIS-Technologieunternehmen in Deutschland und bietet ein breites Spektrum an intelligenten Lösungen und Dienstleistungen für den Aufbau und die effiziente Verwaltung großer Datenbestände. 70 Mitarbeiter betreuen Kunden im deutschsprachigen Raum. Wir nutzen unsere Erfahrung, um gemeinsam mit unseren Kunden die Zukunft zu gestalten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.moss.de und www.cadmap.de.

Den Beitrag in englischer Version finden Sie hier.

 

Verbundprojekt envVisio-GI zur Entwicklung eines neuartigen Geo-Datenmanagementsystems

Im Projekt envVisio-GI realisieren die Verbundpartner mit der Plattform „envVisio-GI“ ein effizientes Datenmanagementsystem für kommunale Geodaten auf Basis der vom Projektpartner hrd.consulting entwickelten envVisio Methode. Dabei werden Daten aus verschiedensten Quellen, Formaten, Fachverfahren und Anwendungen zusammengeführt und harmonisiert. Daten, welche mit wenig Aufwand genutzt und verarbeitet werden können, stellen einen wesentlichen Beschleuniger der Digitalisierung dar und sind somit für eine digitalere und effizientere Verwaltung unumgänglich. Zu diesem Zweck wird die Plattform „envVisio-GI“ mit Werkzeugen zur Aufbereitung, Speicherung und Vernetzung kommunaler Mobilitäts- und Umweltdaten erstellt, um so den Aufwand beim Datenmanagement deutlich zu reduzieren. Über die Plattform werden in einer prototypischen Umsetzung zunächst frei verfügbare Daten der assoziierten Kommunen gespeichert und über Datendienste zur Nutzung in den Anwendungsfällen Klima und Mobilität, INSPIRE, GDI-DE sowie Building Information Modeling (BIM) bereitgestellt. Das zu entwickelnde, neuartige Datenmanagementsystem fördert so zum einen die Inwertsetzung kommunaler Daten und steigert zum anderen die effiziente Nutzung der Daten, z. B. in Klima-, Umwelt-, Mobilitäts- und BIM-Projekten.

Das zugrundeliegende Datenmodell ist auf Umwelt- und Geodaten zugeschnitten, wobei das gesamte Spektrum unserer Umwelt abgebildet werden kann: Betrachtungsobjekte (z. B. georeferenzierte Daten, Verkehrs-, Ver- und Entsorgungsnetze, (Schutz-) Gebiete, Bebauungspläne, Gebäude), Prozesse in unserer Umwelt (z. B. Emissionen, Immissionen, Störungen, Havarien, Produktion und Konsumtion), Handlungen zur Bewertung, Messung, Steuerung und Regulierung (z. B. Genehmigungen, Messungen, Planungen) und Werte (z. B. Messwertreihen, Rasterkarten, Bewertungsergebnisse). Auf Grundlage dieses umfassenden Modells können heterogene Datenquellen in einem einzigen Datenpool verwaltet werden. envVisio konkurriert nicht mit Fachapplikationen, sondern stellt die Daten der einzelnen Fachverfahren in einen gemeinsamen Kontext mit gegenseitigen Verweisen. Dadurch entsteht eine neue Qualität themenübergreifend harmonisierter Daten.

M.O.S.S. setzt auf der „envVisio“ Plattform auf und realisiert den Datenzugriff für die Nutzung im Kontext von novaFACTORY und WEGA. Erprobt und eingesetzt werden dabei API Konzepte (Feature API, GeoVolume API) des Open Geospatial Consortiums. WEGA realisiert so, eine Visualisierungskomponente für die Daten und Sichten der Plattform. Da envVisio selbst keine Werkzeuge zur Verarbeitung und Visualisierung von 3D Modellen enthält, erfolgt im Zusammenspiel mit novaFACTORY die Realisierung einer verteilten Verwaltung der 3D Daten, bei der nach Bedarf Sachdaten aus envVisio zur Anreicherung der 3D Daten angezogen werden können. Erprobt werden dabei Linked Data Konzepte.

Exportvorlagen in novaFACTORY rollenbasiert nutzen

Exportvorlagen in novaFACTORY

In novaFACTORY ist es möglich die Definition eines Exportauftrags für die spätere Wiederverwendung in Form einer Exportvorlage zu speichern. Diese können zu Beginn des Anlegens eines Auftrags geladen werden. Mit diesen Vorlagen wird damit die Durchführung wiederkehrender Aufträge vereinfacht oder es können damit Exportprodukte genau und reproduzierbar definiert werden. Exportvorlagen können dabei entweder privat gespeichert werden und stehen damit nur dem Benutzer zur Verfügung, der sie definiert hat. Alternativ können die Definitionen verschiedenen Rollen zur Verfügung gestellt werden. Ob diese Funktion zur Verfügung steht, wird dabei in der Rechte- und Rollenverwaltung in WEGA-RBA konfiguriert. Beim Anlegen eines Auftrags werden dem Benutzer dann alle privaten und die seiner Rolle zugeordneten Vorlagen angeboten.

Export-Vorlagen in novaFACTORY

Rollen in novaFACTORY

In novaFACTORY werden Rechte und Funktionen beim Aufruf der Webapplikation nicht den einzelnen Benutzern zugeordnet, sondern diese Rechte und Funktionen werden für Rollen definiert. Rollen stellen dabei eine Ansammlung von mehreren Benutzern dar, die gleiche Rechte beim Zugriff auf novaFACTORY besitzen sollen. Diese Zuordnung kann beispielweise über die Funktion des Benutzers oder auch über die Zughörigkeit zu einer Abteilung geschehen. In der Regel sind Rollen dabei Benutzergruppen in einem Active Directory.

Im Auslieferungszustand besitzt novaFACTORY drei Rollen:

  • Administrator
  • Benutzer
  • Benutzer mit Zugriff auf das Modul QM

Die Definition weiterer Rollen erfolgt in der Software WEGA-RBA. Wobei in WEGA-RBA nicht nur die Rollen angelegt, sondern auch deren Rechte und Funktionen, sowie der Zugriff auf Produkte, Kartendienste und Workflows konfiguriert werden können.

Einstellungen in WEGA-RBA

Vorlagenrollen

Wenn sich ein Benutzer an der novaFACTORY-Weboberfläche anmeldet, der Mitglied in mehreren Rollen ist, so wird eine Liste dieser Rollen angeboten, um eine davon für die Anmeldung auszuwählen. Dies ermöglicht z.B. Administratoren die Definitionen für die Endanwender zu kontrollieren. Wenn eine Rolle derart bei der Anmeldung ausgewählt wurde, so werden in der Oberfläche auch nur die Exportvorlagen in der Liste angeboten, die dieser Rolle zugeordnet wurden.

Um diese Einschränkung aufzuheben, wurden die Vorlagenrollen geschaffen. Dabei handelt es sich um spezielle Rollen, die im WEGA-RBA definiert werden müssen. Diese Rollen zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Rechte zum Zugriff auf die Weboberfläche besitzen. Dies stellt sich bei der Rollendefinition folgendermaßen dar:

Vorlagenrollen in WEGA-RBA

Eine so definierte Rolle wird in der Auswahl bei der Anmeldung nicht angeboten. Somit stellt sie keine der klassischen Anmelderollen in novaFACTORY dar.

Beim Speichern von Exportvorlagen werden diese Vorlagenrollen aber dem Benutzer zur Auswahl angeboten. Dazu ist im WEGA-RBA das Recht „Vorlagen den Rollen zuweisen“ zu setzen. Wer einer Rolle angehört, die dieses Recht besitzt, kann eine Exportvorlage auch Vorlagenrollen zuordnen.

Speichern einer Exportvorlage

Da diese Vorlagenrollen nicht bei der Anmeldung verwendet werden, ist es den Fachadministratoren damit möglich, verschiedenen Benutzergruppen – eben den Rollen – die für die tägliche Arbeit notwendigen Vorlagendefinitionen zur Hand zu geben. Der Benutzer bekommt damit die privaten Vorlagen, die Vorlagen der genutzten Anmelderolle und die Vorlagen aller Vorlagenrollen, denen er bzw. sie angehört, angezeigt.

Damit sind die Vorlagenrollen ein mächtiges Werkzeug, um den Benutzern genau maßgeschneidert die notwendigen Exportvorlagen für die Definition von Aufträgen zur Verfügung zu stellen.

Einladung zum virtuellen M.O.S.S. Anwendertreffen 2022

Liebe Anwenderinnen und Anwender,
liebe Interessentinnen und Interessenten,

bald ist es soweit! Am Mittwoch, den 01.06.2022 findet unser virtuelles M.O.S.S.  Anwendertreffen statt. Wir laden Sie herzlich dazu ein. Melden Sie sich noch heute an und sind Sie wieder dabei! Hier geht's zur Anmeldung.

Für den Vormittag haben wir für Sie ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen und dem Erfahrungsaustausch aus der Praxis sowie aktuellen Projekten geplant. Unsere Experten werden Sie am Nachmittag mit zahlreichen Tipps & Tricks und Neuerungen rund um unsere Software überraschen.

Wie üblich soll der Austausch untereinander im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Daher bieten wir auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, sich in unserer M.O.S.S. Lounge mit anderen Anwendern und unseren Mitarbeitern zu treffen.

Details zum Programm und die Anmeldung finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Ihr M.O.S.S. Team

Rückblick Digitale Welten 2022

Nach den „Digitale Welten 2022 – online“ ist vor den „Digitalen Welten 2023“

Am 25.01.2022 luden die Veranstalter zu den "Digitalen Welten 2022 - online" ein. Die veranstaltenden Vereine GDI Sachsen e.V., DGfK Sektion Dresden, DVW Sachsen e.V., BDVI Landesgruppe Sachsen, und der VDV Landesverband Sachsen hatten sich nach dem coronabedingten Ausfall in 2021 für eine digitale Veranstaltung entschieden. Die Firma M.O.S.S. brachte sich als Mitglied des GDI Sachsen e.V. aktiv ein und stellte die technische Infrastruktur bereit. Den über 200 Teilnehmern wurden vier interessante Vorträgen zu ganz unterschiedlichen Fachthemen geboten:

Marlene Rybka - Weltvermesserer - Die Nachwuchskampagne der Geodäsie

Der Vortrag stellte die Kampagne des BDVI vor. Sie spricht junge Leute auf originelle Weise per Instagram (aktuell 2.553 Follower) an, um diese für die Geodäsie zu begeistern

Gunnar Terhaag - Onlinezugangsgesetz im Freistaat Sachsen

Im Vortrag wird deutlich, wie Geodaten digitale Behördengänge unterstützen und vereinfachen können.

Prof. Dr. Christian Clemen - Ist BIM das neue GIS?

Die provokante Fragestellung führt u.a. zu der Aussage, dass die Nutzer eine "direkte" Interaktion zwischen verschiedenen Informationssystemen erwarten.

Rick Spindler - TLS und Drohnendaten - Praxiserfahrungen in Dresden

Es wurden sehr anschauliche Anwendungen für beide Verfahren vorgestellt, die zunehmend in der Praxis von Kommunen genutzt werden.

Nach den Worten des Vorsitzenden des GDI Sachsen e.V., Jens Opitz, sollen die „Digitalen Welten“ in Zukunft wieder als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Die Veranstaltung versteht sich als eine Plattform für den persönlichen Meinungsaustausch und die vertrauensvolle Fachdiskussion zwischen Vertretern der öffentlichen Verwaltung, Wissenschaft und Firmen. Die nächste Veranstaltung findet am 24.01.2023 in Dresden statt. Merken Sie sich schon heute dieses Datum vor.

Die Vorträge stellen wir Ihnen gern auf Anfrage () zum Download bereit.

Frohe Weihnachten vom ganzen Team!

Nun ist es an der Zeit, das turbulente Jahr in Ruhe ausklingen zu lassen.
Für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im vergangenen Jahr möchten wir uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken! Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest mit etwas Ruhe, Entspannung und viel Zeit für Familie und Freunde.

„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ (Wilhelm von Humboldt)

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2022 mit spannenden gemeinsamen Projekten und Erfolgen. In diesem Sinne, bis bald. Bleiben Sie gesund!

Ihr Team von M.O.S.S. & CADMAP

 

Kritische Schwachstelle in Log4j

Log4j ist eine beliebte Protokollierungsbibliothek für Java-Anwendungen. Sie dient der performanten Aggregation von Protokolldaten einer Anwendung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat eine kritische Schwachstelle in Log4j veröffentlicht (CVE-2021-44228). Auch in Softwareprodukten von M.O.S.S. und CADMAP wird Log4j eingesetzt, so dass diese potenziell verwundbar sind.

Derzeit laufen Entwicklungen, um Abhilfe bei diesem Risiko zu schaffen. Anwendern unserer Software steht in unserem Kundenbereich ein Hotfix zur Verfügung, das die verwundbare Bibliothek in den Webapplikationen unserer Software durch die fehlerbereinigte Version ersetzt. In den nächsten Tagen werden von uns Patches zur Verfügung gestellt, die auch die übrigen Vorkommen von Log4j durch die fehlerbereinigte Version ersetzen.

Alle erforderlichen Informationen und Updates finden Sie in unserem Kundenbereich.

Update 15.12.2021: Nach aktuellen Informationen ist ein vollumfänglicher Schutz nur mit Log4j Version 2.16 gegeben. Auf diese neue Informationslage haben wir umgehend reagiert und einen entsprechenden Hotfix im Kundenbereich zur Verfügung gestellt.

Softwarequalität verbessert durch Continuous Integration und Continous Deployment

Wie kann Qualität und Zuverlässigkeit der Software Komponenten durch unser  Entwicklungsteam gewährleistet werden? Wie werden Softwarefehler frühzeitig erkannt? Das automatisierte Testen und Bereitstellen mit Hilfe von Continuous Integration und Continous Deployment hilft uns dabei und gewährleistet somit Qualität und Zuverlässigkeit unserer Produkte.

Quelle: depositphotos.com

 

Die Anforderungen an eine Software sind dynamisch

Software ist ein Produkt, das durch die Anforderungen eines bestimmten Geschäftsbereichs und dessen Anwender definiert wird. Das bedeutet, Anforderungen an eine Software bestimmen von Anfang an Design, Nutzbarkeit, Architektur und Anwendungslogik eines Produktes. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die zu Beginn des Lebens einer Software definierten Anforderungen immer nur eine konkrete Momentaufnahme darstellen. Anders ausgedrückt, Anforderungen sind niemals statisch, sondern immer dynamisch. Das wird gerade in Zeiten von Digitalisierung und Corona deutlich, wenn Prozesse und Strukturen in den verschiedensten Geschäftsbereichen einer stetigen Veränderung unterliegen.

Wie Continuous Integration und Continous Deployment die Qualität von Software bei M.O.S.S. Computer Grafik System GmbH verbessern

Um diesem schnelllebigen und digitalen Markt gerecht zu werden, setzen wir bei M.O.S.S. zur Entwicklung unserer Software auf Continuous Integration und Continous Deployment. Beides sind Werkzeuge in der modernen Softwareentwicklung, mit deren Hilfe sich wiederkehrende Prozesse beim Entwickeln einer Software automatisieren lassen.
Unter dem Begriff Continuous Integration (CI) [1] wird die fortlaufende Integration von parallelen Änderungen an einer existierenden Software bezeichnet. Dabei werden nach jeder durchgeführten Änderung am Quelltext Build-Prozesse und Unit-Tests in einer festgelegten Umgebung automatisiert ausgeführt. Continuous Deployment (CD) [2] hingegen, bezeichnet die fortlaufende Bereitstellung von aktuellen Änderungen an einer Software. Hierbei wird die im vorherigen Schritt der CI kompilierte und getestete Software automatisiert in einer deterministischen Umgebung installiert, konfiguriert und bereitgestellt.

Frühzeitige Fehlererkennung sichert Qualität der Software

Bei M.O.S.S. setzen wir zu diesem Zweck, die in GitLab integrierte CI/CD-Pipeline-Funktionalität ein. Mit Hilfe dieser einheitlichen Lösung, sind Quelltext und automatisierte CI/CD-Prozesse eng miteinander verbunden und kombinierbar. Dadurch können schon während der Entwicklung unserer Software-Komponenten frühzeitig Fehler erkannt werden und vor der Freigabe behoben werden. Hierzu ein Beispiel anhand unserer neuen Client-Komponente WEGA 10.
Über eine einzelne Datei, die sogenannte .gitlab-ci.yml [3], werden deklarativ die notwendigen Schritte und Skripte für den CI/CD-Prozess definiert. Dazu wird in dieser Datei zuerst basierend auf einem Docker-Image eine deterministische Umgebung für die abzuarbeitenden Schritte und Skripte des CI/CD-Prozesses deklariert.Anschließend werden Stufen, sogenannte Stages, deklariert, welche sequentiell die Ausführungsreihenfolge von einzelnen Schritten innerhalb des CI/CD-Prozesses vorgeben.Auf Basis dieses Gerüsts, können dann Einzelschritte den jeweiligen Stages zugewiesen werden:Innerhalb eines solchen Einzelschritts, können dann Skripte, Paketverwaltungen und andere Werkzeuge zum Kompilieren, Testen und Publizieren der Anwendung aufgerufen werden: Werden dann von einem Entwickler Änderungen am Quelltext nach GitLab zurückgeschrieben, werden automatisch die obigen Einzelschritte sequentiell nach der Reihenfolge der deklarierten Stufen abgearbeitet. Schlägt dann zum Beispiel der Einzelschritt zum Testen von WEGA fehl, bekommen alle beteiligten WEGA 10 Entwickler automatisch eine Benachrichtigung vom System, das die Letzte Quelltextänderung an WEGA 10 zu einem instabilen CI/CD-Prozess geführt hat. Sofortiges Handeln ist angesagt.

Zielgerichtete und schnelle Behebung von Software-Fehlern

In der GitLab-Übersicht aller bisher ausgeführten WEGA 10 CI/CD-Prozesse ist dann zu sehen, dass die zweite Stufe, hier markiert mit einem Kreuz, fehlgeschlagen ist. Anschließen kann der jeweilige Entwickler zügig den Fehler suchen und zielgerichtet beheben. Im Erfolgsfall springt dann der CI/CD-Status in den stabilen Zustand zurückIm letzten Schritt des CI/CD-Prozesses wird automatisch mittels Docker Compose eine aktuelle Version von WEGA 10, die die neu kompilierten und frisch getesteten Funktionen und Bug-Fixes enthält, in einer Docker-Umgebung bereitgestellt. Diese aktuelle Version steht dann für weitere Tests dem Qualitätsmanagement zur Verfügung.

Quellen:

[1] Atlassian, „What is Continuous Integration?,“ [Online]. Available: https://www.atlassian.com/continuous-delivery/continuous-integration. [Zugriff am 03 11 2021].
[2] Atlassian, „What is Continuous Deployment?,“ [Online]. Available: https://www.atlassian.com/continuous-delivery/continuous-deployment. [Zugriff am 03 11 2021].
[3] GitLab Inc., „Keyword reference for the .gitlab-ci.yml file,“ 03 11 2021. [Online]. Available: https://docs.gitlab.com/ee/ci/yaml/.