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Der WEGA-Auth-Service wird mit den Herbstreleases 2022 Standard – alles was Sie wissen müssen

Der WEGA-Auth-Service übernimmt zwei Aufgaben: Authentifizierung und Autorisierung von Benutzern. Weil dieser Service wichtige Verbesserungen in puncto IT-Sicherheit sowie Benutzerfreundlichkeit mit sich bringt und die Gesamtkomplexität Ihrer IT-Architektur drastisch reduziert, wird er ab den Herbstreleases 2022 verpflichtend.

Alles, was Sie über diese Umstellung und die Vorteile von WEGA-Auth wissen müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

Authentifizierung

Authentifizierung bedeutet: Ich weise mich gegenüber einem System aus. Typischerweise mit der Kombination Benutzername und Passwort. Diese Informationen gleicht das System bei der Anmeldung im Hintergrund mit dem Identitätsspeicher ab.
Der Identitätsspeicher kann beim WEGA-Auth-Service eine lokale Datei, wie zum Beispiel die shiro.ini sein, in der im Klartext die Identitäten verwaltet werden. Es lässt sich aber auch eine Verbindung zu einem bereits existierenden Identitätsspeicher, etwa das Active Directory (AD), herstellen, sodass die Windows-Anmeldedaten genutzt werden können.

 

Autorisierung

Sind die eingegebenen Anmeldeinformationen im Identitätsspeicher vorhanden, übernimmt WEGA-Auth im nächsten Schritt die Autorisierung des Benutzers. Also: Was darf der Benutzer in diesem System? Welche Menüfunktionen sind sichtbar oder welche Datenzugriffe sind erlaubt. Diese Berechtigungen sind in den Rollen festgelegt, die Sie mit WEGA-RBA verwalten können.

Bei lokalen Identitätsspeichern werden die Rollen in der entsprechenden Datei den Benutzern zugeordnet. Ist ein organisationsweiter Identitätsspeicher wie das Active Directory die Grundlage für die Anmeldung, steuern die Gruppen im Active Directory die Rollenverteilung bei einer Anmeldung.

Somit benötigen Identitätsspeicher wie das Active Directory keinerlei spezielle Anpassungen. Die Verwendung von Benutzern und Gruppen ist hier ausreichend.

 

Authentifizierung und Autorisierung mittels Tokens

Darüber hinaus bietet WEGA-Auth eine Anmeldemethode mittels „JSON Web Token“ (JWT). Nach einer einmaligen Anmeldung mit Benutzername und Passwort beispielsweise in WEGA wird ein Token erstellt, der nun einen passwortlosen, aber trotzdem geschützten Zugriff auf zum Beispiel novaFACTORY erlaubt. Die Anmeldung in novaFACTORY erfolgt dabei über den Token im Hintergrund.

Außerdem gibt es noch einen großen administrativen Vorteil bei der Nutzung von Tokens: Sind beispielsweise vier Instanzen von novaFACTORY und ein WEGA in einer Organisation im Einsatz, bei denen die Authentifizierung über Tomcat läuft, müssten bei Änderungen am Identitätsspeicher fünfmal der jeweilige Tomcat-Server angepasst werden. Die Umstellung auf den WEGA-Auth vereinfacht die Architektur drastisch, da nur der WEGA-Auth-Service mit dem Identitätsspeicher kommunizieren muss oder ihn selbst in einer lokalen Datei vorhält. Das bedeutet, dass Konfigurationen jetzt nur noch an einer zentralen Stelle, vorgenommen werden müssen.

Zudem gibt es mit WEGA-Auth nur noch einen Server, mit dem das Active Directory kommunizieren muss, was beispielsweise für AD-Administratoren die Konfiguration von Firewalls erleichtert.

 

Warum Token sicher sind

Die im Token enthaltenen Informationen, nämlich

  • der Besitzer des Tokens (Benutzername),
  • die Rollen des Benutzers und
  • das Ablaufdatum des Tokens

werden kryptographisch mit einer starken Verschlüsselungsmethode gesichert. Ein erstellter Token kann daher nicht verändert werden. Es kann sich also z.B. niemand selbst Rollen vergeben, die der Benutzer eigentlich nicht hat oder sich mit einem manipulierten Token als Administrator ausgeben.

Außerdem kann durch das Ablaufdatum der Token in sogenannten Replay-Attacken, bei der ein Token von einem Angreifer abgegriffen wird, nach einer bestimmten Zeit nicht mehr verwendet werden.

Zudem erhält jeder ausgestellte Token einen zufällig generierten Schlüssel. Dieser Schlüssel stellt sicher, dass ein Token nicht für die Authentifizierung an fremden Systemen missbraucht werden kann. Stellt eine Applikation fest, dass ein Token einen unpassenden Schlüssel aufweist, wird die Anmeldung abgelehnt.

So wird gesichert, dass gefälschte Token nicht für eine Anmeldung verwendet werden können.

 

Schnittstellen-Zugriff

Der WEGA-Auth-Service basiert auf Dienste-Schnittstellen. In diesem Fall eine klassische REST-Schnittstelle. Das bedeutet, dass auch ein programmtechnischer Zugriff auf Anwendungen, die mit WEGA-Auth arbeiten, über Tokens möglich ist. Auch unsere Python-Schnittstellen EMSPY und NFPY beinhalten die Möglichkeit, Tokens vom WEGA-Auth zu erhalten. Damit ist es zum Beispiel möglich, in Workflows auf Daten in WEGA-Variant zuzugreifen und mit diesen Analysen durchzuführen.

 

Was bedeutet die Umstellung für Sie als Kunde?

Als Bestandteil des Standard-WEGA-Setups ist WEGA-Auth in der Basis-Lizenz von WEGA enthalten.

Somit ist der erste Schritt, den WEGA-Auth-Service in Betrieb zu nehmen. Dazu muss entscheiden werden, welcher Identitätsspeicher (z.B. lokal, AD oder ArcGIS Portal) verwendet werden soll. Dazu bieten wir gerne Beratung an. Implementierungen anderer bereits vorhandener Identitätsspeicher können Sie bei uns anfragen.

Im nächsten Schritt muss WEGA-Auth für den entsprechenden Identitätsspeicher konfiguriert werden. Hier muss eventuell mit den zuständigen Administratoren zusammengearbeitet werden, um beispielsweise notwendige Zugänge einzurichten.
Daraufhin erfolgt ein Test des WEGA-Auth. Der Service hat eine eigene Website, bei der man sich testweise anmelden kann. Dabei wird angezeigt, welche Rollen ein Benutzer hat und überprüft somit, ob auch der Autorisierungsteil funktioniert.

Schließlich ist bei WEGA und novaFACTORY die Anmeldung auf WEGA-Auth umzustellen.

Für die Anbindung von Identitätsspeicher liefern wir Ihnen Beispielkonfigurationen mit. Diese können Sie für Ihre Bedürfnisse anpassen.

Alle diese Schritte können Sie als Kunde selbst übernehmen. Die notwendigen Informationen finden Sie in den Releasenotes zum Herbstrelease sowie in der Dokumentation von WEGA und novaFACTORY.

Wir empfehlen Ihnen allerdings, im Vorfeld der Umstellung auf uns zuzukommen, um für Sie den maximalen Nutzen aus der Umstellung herauszuholen. Melden Sie sich dazu bitte bei Ihrem jeweiligen Ansprechpartner.

Das LVermGeo Rheinland-Pfalz setzt bei der Rissverwaltung auf PDF/A-2b

Umstellung und Prüfung aller GeDIS-Dokumente nach PDF/A-2b

Das Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz (LVermGeo) setzt im Rahmen des Verfahrens Dragon@VermKV die Software WEGA der Firma M.O.S.S. GmbH, insbesondere als Grafikdatenkomponente (GDK) innerhalb der Auskunfts- und Transferkomponente (ATK) des Landes Rheinland-Pfalz, ein. Mit dem Geo-Dokumentenmanagementsystem (GDM bzw. GeDIS) werden aktuell über 3 Millionen Geodokumente des Liegenschaftskatasters, des Vermessungstechnischen Raumbezugs, der Geotopografie und der Werteermittlung durch das LVermGeo für die Vermessungs- und Katasterverwaltung Rheinland-Pfalz verwaltet (VermKV).

Die Risse bzw. Dokumente wurden in der Vergangenheit in unterschiedlichen Formaten wie TIFF, JPM, PNG oder Ähnlichem verwaltet.

Für eine dauerhafte Aufbewahrung und Lesbarkeit wurde entschieden, alle Geodokumente in ein einheitliches Format PDF/A-2b zu wandeln, welches auf der Norm ISO 19005-2 basiert. Das Format PDF/A-2b bietet u.a. folgende Vorteile:

  • eine eindeutige, visuelle Reproduzierbarkeit
  • zusätzlich JPEG2000 Kompression (verlustfrei und verlustbehaftet)
  • Darstellung von Ebenen und transparenten Elementen (“Layered-PDF”)
  • alle Ressourcen zur Darstellung sind im Dokument enthalten (Langzeitarchivierung)
  • unabhängig von Betriebssystemen und Plattformen
  • weltweit anerkannter Standard, der weiterentwickelt wird
  • viele Open-Source Programme für Anzeige und Druck nutzbar

Die Arbeiten wurden als Dienstleistung durch die Firma M.O.S.S. GmbH scriptbasiert durchgeführt und kontinuierlich überwacht.

Gleichzeitig wurde in DRAGON die WEGA-Software so angepasst, dass standardmäßig nur noch PDF/A-2b Dateien eingerichtet oder ausgetauscht werden können. Die einzurichtenden bzw. zu aktualisierenden Dateien werden dabei auf PDF/A-2b Konformität geprüft und bei Nichterfüllung abgewiesen.

Nicht nur Konvertierung, sondern auch Konsolidierung und Qualitätssicherung der Daten

Die produktive Wandlung der Dokumente konnte Mitte diesen Jahres erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden insgesamt 3.126.857 Hauptdokumente und 296.702 Attachments nach PDF/A-2b erfolgreich umgesetzt.

Gleichzeitig wurden die Daten qualitätsgesichert und Datenfehler aufgedeckt, wie z.B. mit einem Passwort verschlüsselte Dokumente, korrupte ZIP-Archive, etc. Somit erfolgte nicht nur eine Konvertierung nach PDF/A-2b, sondern auch eine Konsolidierung des Datenbestandes.

Damit sind jetzt alle Geodokumente des LVermGeo im Rahmen des Geo-Dokumentenmangementssystems auf der Basis von WEGA langfristig gesichert und zugänglich, sodass sie auch in Zukunft mit unverändertem Inhalt angezeigt werden können.

 

Quellen:
https://www.docubyte.de/was-ist-pdf-a-und-wann-empfiehlt-es-sich-fuer-gescannte-dokumente/
https://www.pdf-tools.com/de/know-how/pdfa-archivformat/pdfa-2-uebersicht/

Die nächste Generation von WEGA und novaFACTORY – erste Ein- und Ausblicke

Spätestens seit dem Frühjahrsrelease in diesem Jahr wird es offensichtlich: WEGA und novaFACTORY wachsen zusammen und befinden sich auf dem Weg zur nächsten Generation unserer Software.

Der WEGA 10 Client ist das Gesicht dieser neuen Generation. Dort wo Anwendungsprozesse heute noch mit dem WEGA 9 Client oder der novaFACTORY-Oberfläche bearbeitet werden, wird der WEGA 10 Client diese Bearbeitung vereinfachen und mit neuen Möglichkeiten anreichern. Ein erstes Beispiel dafür ist die neue Datenübersicht für alle in novaFACTORY verwalteten Daten.

Die neue Datenübersicht in novaFACTORY

Der nächste Schritt ist der vollkommen neue Import-Assistent, mit dem der Anwender lokale oder serverseitig vorliegende Geodaten komfortabel in die Nutzungsprozesse integrieren kann. Sei das als temporäre Visualisierung im Web-Client oder als dauerhafte Speicherung in einer novaFACTORY-Datenebene. Eine erste Version dieses Komfort-Import-Assistenten wird voraussichtlich noch in 2022 zur Verfügung stehen.

Danach werden wir uns der Thematik der Datenbereitstellung widmen. Auch hier wird es einen neuen Oberflächen-Assistenten geben, mit dem Daten aus der novaFACTORY-Datenhaltung für unterschiedlichste Nutzungsprozesse als Dienst oder als Dateien bereitgestellt werden können.

Die nächste Generation von WEGA und novaFACTORY zeichnet sich nicht nur durch eine moderne, endnutzerfreundliche und durchgängige Benutzeroberfläche aus. Vielmehr schaffen wir jetzt die Grundlage für aktuelle und zukünftige Deployment- und Betriebsszenarien wie z.B. Containerisierung und Cloud. Dies erfolgt u.a. durch folgende Maßnahmen:

  • Unterstützung offener und standardisierter Kommunikationsschnittstellen wie z.B. OGC API Features oder OGC API 3D GeoVolumes
  • Durchgängige Authentifizierung und Autorisierung aller Komponenten und Schnittstellen mittels WEGA-Auth und WEGA-RBA
  • Bereitstellung von Python-basierten APIs für den individuellen Zugriff auf Serverkomponenten (NFPY, EMSPY)
  • Unterstützung offener Basistechnologien wie GDAL oder GeoServer
  • Bereinigung von historisch gewachsenen Redundanzen in einzelnen Softwarekomponenten
  • Vereinfachung der Modulstruktur und der Skalierungsoptionen

Aus Anwendersicht mündet diese Aktivität unter anderem in einem neuen novaFACTORY-Modul für das Management und die Verteilung von Rasterdaten, welches wir in 2023 bereitstellen wollen. Dazu hier bereits ein paar Eckpunkte:

  • Datenhaltung erfolgt als TIFF-Dateien im Dateisystem – perspektivisch auch in Cloud-orientierten verteilten Dateisystemen
  • Zugriff via GDAL und NFPY
  • Unterstützung von Cloud Optimized TIFF

Je nach Einsatzgebiet und Nutzungsumfang von WEGA und novaFACTORY sind dabei zusätzliche Schritte wie z.B. die Überführung von Daten in neue Strukturen notwendig. Kommen Sie bereits jetzt auf uns zu, um diese Schritte gemeinsam mit uns zu planen und die neuen Möglichkeiten für Ihre Anwendungsprozesse optimal zu nutzen.

Windparkplanung 2.0 mit M.O.S.S. und Nefino

M.O.S.S. und Nefino unterzeichnen Zusammenarbeitsvereinbarung

"Die Kompetenzen unserer Firmen in den Bereichen Windenergie und Freiflächen-Photovoltaik ergänzen sich hervorragend. Eine Kooperation lag einfach auf der Hand", sagt M.O.S.S.-Geschäftsführer Markus Braun bei der heutigen Unterzeichnung der Zusammenarbeitsvereinbarung mit unserem Partner Nefino.

Lesen Sie hier die Zusammenarbeitsvereinbarung.

Geschäftsführer Markus Braun bei der Unterzeichnung der Zusammenarbeitsvereinbarung mit Nefino

M.O.S.S. wird die Entwicklung von Wind-PIA, unserer webbasierten und modularen Lösung für die Windparkplanung, künftig eng mit Nefino abstimmen. Ziel ist es, die Expertise der Gesellschaften zu kombinieren, um die Energiewende mit leistungsfähigen Softwarelösungen voranzutreiben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Nefino-CEO Dr. André Koukal bei der Unterzeichnung der Zusammenarbeitsvereinbarung

Mehr Infos zu unserem Partner: www.nefino.de

Die Frühjahrsreleases 2022 stehen zur Verfügung

Seit Ende Mai stehen sie für alle Kunden mit Wartungsvertrag zur Verfügung: die neuen Frühjahrsreleases von WEGA und novaFACTORY.

Unter den Versionsnummern WEGA 9.2.3/10.1 sowie novaFACTORY 8.2.3 beinhalten diese Releases wieder viele spannende und innovative Neuerungen für den Anwender sowie Modernisierungen der Softwarearchitektur.

Optimieren Sie Ihre Prozesse mit Hilfe dieser und vieler weiterer Highlights:

Neuerungen in WEGA 10

 

  • Bearbeiten und Erfassen von Features über WEGA 10
    • Tabellenansicht mit Markierung veränderter Features
    • Formularansicht mit Pflichtfeldern, optionalen Feldern und Geometrien
    • Verschieben, Drehen, Skalieren
    • Editieren der Stützpunktgeometrie
    • Einzelschritte rückgängig machen
    • Effizientes Erfassen mehrerer Objekte
  • Einbinden individueller Locator in WEGA 10
  • Vielfältige Funktionsoptimierungen in WEGA 9
Die neue Datenübersicht in novaFACTORY
  • Neue Datenübersicht und Statusanzeige in novaFACTORY
    • Modern und benutzerfreundlich mit integriertem WEGA 10 Client
    • Viele neue Funktionen wie Sachdatensuche und räumliche Filter
    • Aktuelle, offene Dienstschnittstelle auf Basis OGC API Features
  • Runderneuerte Basistestkomponente
  • Automatisierte 3D-Updateproduktion jetzt auch für Bauwerke
  • Thematisch gruppierte Workflowansichten

Die Frühjahrsreleases stehen im Kundenbereich zur Verfügung. Zur Update-Installation und Inbetriebnahme ist eine bestehende Installation der Versionen WEGA 9.2 bzw. novaFACTORY 8.2 Voraussetzung. Wir empfehlen, das Update durch unsere Experten durchführen zu lassen. Nutzen Sie dabei die Gelegenheit, im Rahmen einer individuellen Update-Schulung das Optimum aus den neuen Möglichkeiten für Ihre Prozesse und Aufgaben herauszuholen.

 

Die Gesamtübersicht über alle Neuerungen und technischen Voraussetzungen stehen wie gewohnt ebenfalls im Kundenbereich zur Verfügung. Zum neuen WEGA 10 - Client finden Sie hier auch eine vollständig neue Anwenderdokumentation. Hinweise zur Installation und Inbetriebnahme des WEGA 10 – Clients finden sich in den bekannten WEGA – Administrationsdokumentationen. Nutzen Sie diese Informationsquellen zur Planung Ihrer Softwareaktualisierung.

Einladung zur WindEnergy Hamburg 2022

Treffen Sie M.O.S.S. auf der Weltleitmesse für Windenergie

Vom 27. bis 30. September 2022 erwartet die Besucher der WindEnergy Hamburg 2022 das weltweit größte und wichtigste Branchentreffen der Windindustrie auf dem Messegelände Hamburg. Auch diesmal werden wir, die M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH, als IT-Lösungshaus für Windpark-Projektentwickler wieder mit einem eigenen Stand vertreten sein.

Treffen Sie uns, zusammen mit unserem Partner Nefino GmbH, in Halle A1 am Stand 512!

M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH bietet intelligente Geo- und IT-Lösungen, um Geoinformation nachhaltig und gewinnbringend zu nutzen. Lösungen aus dem Hause M.O.S.S. erlauben es, gerade große Datenbestände effizient aufzubauen, zu verwalten und mit diesen Daten Verwaltungs- und Unternehmensprozesse zu gestalten und zu verbessern.

Das Leistungsspektrum im Erneuerbaren-Energie-Bereich reicht vom Dashboard zum einfachen Web-GIS, über automatisierte Workflows bis hin zur hochintegrierten Planungslösung im Web mit unserer modularen IT-Lösung Wind-PIA (Windpark Planungs- und IT-Architektur) an. Diese erlaubt allen Mitarbeitern sowie Kunden und Stakeholdern einen sicheren und übergreifenden Zugriff auf die Geobasis- und Fachdaten von Planungsprojekten in einer zentralen GIS-Datenbank.

Die Erweiterungsmodule unserer IT-Lösung Wind-PIA ermöglichen Ihnen:

  • die Abbildung aller Planungsschritte einer Energiepark-Projektentwicklung über Planungsvarianten,
  • die WebGIS-basierte Ablage, Recherche und Verwaltung von Flurstücken (Fächensicherung), Dokumenten, Verträgen und Gutachten, sowie
  • den Datenaustausch mit Fachanwendungen wie z.B. windPRO, AutoCAD und Desktop-GIS Programmen.

Darüber hinaus bieten wir fachliches Know-how zur Strukturierung der internen Prozesse von Projektentwicklern sowie SaaS-Lösungen, z.B. für die Berechnung von Abstandsflächen auf Basis amtlicher Gebäudedaten.

Unser Partner Nefino verfügt über umfangreiche Expertise im Bereich der Geodatenanalyse für Windenergie- und Photovoltaik-Projekte sowie darauf aufbauender, innovativer SaaS-Lösungen.

Summa Summarum: Windparkplanung 2.0 mit M.O.S.S. & Nefino!

Qualifizierte Daten, leistungsfähige Analysen und digitalisierte Prozesse sind Voraussetzung, um die Energiewende durch unternehmerisches Handeln zum Erfolg führen zu können. Als Experten in den jeweiligen Bereichen, bieten wir durchgängige, innovative und erfolgreiche Beratung und Lösungen.

Planen Sie Ihren Besuch auf der Messe und einen persönlichen Gesprächstermin mit uns hier.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Team der M.O.S.S. GmbH

KI-Leuchtturm-Projekt „FutureForest“ zum klimaangepassten Waldumbau wird mit 2.5 Millionen Euro gefördert

Das Projektteam

Unter der Leitung des Darmstädter Start-Ups wetransform GmbH sollen, zusammen mit den Projektpartnern FU Berlin, TU München sowie von ECOSOPH GmbH (München) und M.O.S.S. Computer Grafik Systeme GmbH (Taufkirchen), KI-Verfahren entwickelt werden, um Daten zum Zustand des Waldes zu erfassen und auszuwerten sowie Entscheidungsprozesse beim klimaangepassten Waldumbau zu unterstützen.

Unterstützt werden sie von assoziierten Partnern wie dem Thünen-Institut für Waldökosysteme, der forstlichen Versuchsanstalt Baden-Württemberg und das Julius-Kühn-Institut. Das auf drei Jahre ausgelegte Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit insgesamt 2.5 Millionen Euro gefördert.

Ziele des Forschungsvorhabens

Mit diesem Projekt gehen die Forschenden eine wichtige und dringende Herausforderung an: extreme Hitze, langanhaltende Trockenheit, Starkregen, Schädlingsbefall, aber auch Schadstoffe belasten den deutschen Wald.

Um Ökosystemleistungen wie die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion unserer Wälder auch zukünftig zu erhalten, müssen Waldbesitzende und Forstfachleute in den nächsten Jahren weitreichende, waldbauliche Entscheidungen treffen:

  • Welche meiner Waldbestände sind besonders gefährdet?
  • Welche Baumarten können an diesem Standort zukünftig noch gedeihen?
  • Wie kann ich auch zukünftig Funktionen wie Artenvielfalt und den Erholungswert des Waldes sicherstellen?

Aufgrund der raschen Veränderung des Klimas können sie sich dabei nicht nur auf ihre Erfahrungen verlassen, sondern müssen alle zur Verfügung stehenden Daten kontinuierlich sammeln und auswerten können.

Ein Wald-Datenraum für ganz Deutschland

Konkret werden Daten zur Baumartenzusammensetzung und Vitalität, sowie Boden- und Klimadaten erfasst, vereinheitlicht und mit Hilfe der KI-Methoden analysiert. In einem weiteren Schritt werden für ganz Deutschland Waldumbaumaßnahmen im Klimawandel simuliert und analysiert.

Somit erhalten Waldbesitzende, Försterinnen und Förster, Consultants und Forschende Handlungsempfehlungen zu Bewirtschaftung und Baumartwahl, die an den jeweiligen Standort und den aktuellen Waldzustand angepasst sind. Da Verfahren der Erklärbaren KI zum Einsatz kommen, werden diese Empfehlungen nachvollziehbar und bewertbar sein. Damit wird ein aktiver Beitrag dazu geleistet, dass unsere Waldökosysteme den Herausforderungen des Klimawandels in Zukunft besser gewachsen sind.

Da KI-Methoden nur so gut wie die zu analysierenden Daten sein können, umfasst das Projekt auch die Errichtung eines Datenraums für Sensordaten, Fernerkundungsdaten, Klimadaten sowie Daten aus der Standortskartierung. Dieser Datenraum ermöglicht es allen Akteuren, ihre Daten miteinander zu teilen, ohne die Kontrolle und Souveränität über diese aufgeben zu müssen.

Allgemeine Informationen zur Förderinitiative

Die BMUV-Förderinitiative ist Teil des Fünf-Punkte-Programms „Künstliche Intelligenz für Umwelt und Klima“ und ein Beitrag zur Umsetzung der KI-Strategie der Bundesregierung mit dem Ziel, Deutschland und Europa zu einem führenden Standort für KI-Technologien zu machen und dabei eine verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Entwicklung und Nutzung von KI voranzubringen. Das Bundesumweltministerium fördert damit Projekte, die Künstliche Intelligenz nutzen, um ökologische Herausforderungen zu bewältigen und beispielgebend sind für eine umwelt-, klima-, gesundheits- und naturgerechte Digitalisierung ("KI-Leuchttürme"). Weitere Informationen zur Initiative erhalten Sie unter

https://www.bmuv.de/themen/nachhaltigkeit-digitalisierung/digitalisierung/unsere-foerderinitiative-ki-leuchttuerme

Tipps & Tricks WEGA: Inbetriebnahme WEGA 10 Client und Parallelbetrieb mit WEGA 9 Client

Überblick

Der neue WEGA 10 Client kann problemlos parallel zum WEGA 9 Client betrieben werden. Beide Clienten nutzen die serverseitigen Komponenten von WEGA gemeinsam, also WEGA-RBA, -EMS, -PPS.

Der WEGA 10 Client ist der Web-Client der nächsten Generation auf Basis aktueller Web-Technologien:

  • react - JavaScript-Softwarebibliothek (Open Source): Grundgerüst für Ausgabe von User-Interface-Komponenten von Webseiten; Oberflächen auf Basis der react-Komponente "Material-UI"; Ablösung des „Dojo Toolkit“ (seit 2004 im Einsatz)
  • ArcGIS JS API 4 - JavaScript-Softwarebibliothek (Fa. ESRI): Erstellung von WebApps mit ArcGIS Inhalten u. Funktionen; Integration von 2D/ 3D, Abfrage von Layern und räumliche Analysen
  • Cesium: Realisierung der 3D Technologie (Open Source)

Auslieferung / Installation

Der WEGA 10 Client ist ab dem Herbstrelease 2021 Bestandteil des Lieferumfangs von WEGA und kann optional mitinstalliert werden. Dazu muss einfach die Komponente „WEGA-Client“ im WEGA Setup aktiviert werden.

Installation des WEGA 10 Clients im WEGA Setup
Installation des WEGA 10 Clients im WEGA Setup

Im Ergebnis werden zwei parallele Tomcat Servlets sowie zugehörige Verzeichnisse für die Web-Clienten installiert.

Parallel installierte WEGA-Clients
Parallel installierte WEGA-Clients

Konfiguration via WEGA RBA

Es erfolgt zunächst eine Basiskonfiguration mit einer Rolle sowie einer Datenquelle, damit der WEGA 10 Client grundsätzlich startet. Bei zusätzlich installiertem WEGA 10 Client sind insgesamt zwei Projekte vorhanden:

  • "wegabase" (=WEGA 9 Client)
  • "wegaclient" (= WEGA 10 Client)
RBA-Konfiguration der WEGA-Clients
RBA-Konfiguration der WEGA-Clients

Für das Projekt "wegaclient" ist zunächst eine Rolle zu erstellen sowie mindestens eine Datenquelle zu registrieren:

  • Auswahl des Projekts "wegaclient" -> Projekt bearbeiten
  • Karteireiter "Rollen" -> hinzufügen einer neuen Rolle (hier "Erfassung10")
WEGA RBA Rolle erstellen und Datenquelle registrieren
WEGA RBA Rolle erstellen und Datenquelle registrieren

Karteireiter "WMS" -> registrieren einer neuen WMS-Datenquelle

Registrierung der WMS-Datenquelle
Registrierung der WMS-Datenquelle

Nach der auch bei WEGA 9 bekannten Verfahrensweise wird die WMS-Datenquelle zur neuen Rolle als WMS-Datenquellengruppe registriert und anschließend in die Liste der Kartendienste eingetragen.

WMS-Datenquellgruppe registrieren
WMS-Datenquellgruppe registrieren

Nach Abschluss der RBA-Konfiguration sind die Änderungen freizuschalten.

Änderungen freischalten
Änderungen freischalten

Konfiguration Nutzerverwaltung

Der neu erstellten Rolle für den WEGA 10 Client muss ein Nutzer zugeordnet werden. Das Servlet muss danach neu gestartet werden. Beispiel für shiro.ini:

[users]
myUser = myUserPW, Erfassung10, nFUser

Aufruf WEGA Client

WEGA 9: http://localhost:8080/wega-base/
WEGA 10: http://localhost:8080/wega-client/

Fazit

Mit dem WEGA 10 Client ist der Web-Client der nächsten Generation verfügbar. Dies betrifft sowohl die überarbeitete Funktionalität mit fokussierter Nutzerführung, Homogenisierung der GUI bzgl. Diensttypen und Funktionalitäten, einheitlichem Sachdatenhandling und der Ablage/Portierung von Konfigurationen mittels Arbeitsprojekten, als auch die Nachhaltigkeit der verwendeten Frameworks. Der WEGA 10 Client kann parallel zum WEGA 9 Client betrieben werden. Die Administration sowie Konfiguration ist für beide Clienten mit der bereits bekannten GUI von WEGA-RBA möglich.

Anwendertreffen 2022 – Rückblick auf eine gelungene Veranstaltung

Das jährliche M.O.S.S. Anwendertreffen ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Kalender der Nutzer unserer Lösungen novaFACTORY und WEGA. Im Mittelpunkt stand auch in diesem Jahr der Austausch von Informationen, das Vorstellen und Kennenlernen aktueller Entwicklungen und Neuerungen, sowie die Perspektive auf das, was in Zukunft geplant ist.

Die Geschäftsführer Markus Braun und Daniel Holweg eröffneten das Treffen mit dem Ausblick auf die Themen, die bei der Entwicklung unserer Lösungen aktuell sind. Das Anwenderzentrum am Vormittag hielt Berichte aus der Praxis und Vorträge mit Impulsen aus der Wissenschaft und Industrie bereit. Der Eröffnungsvortrag von Professor Dr. Thomas Kolbe „Auf dem Weg zum Digitalen Zwilling“, beschrieb die Entwicklungen in der 3D-Welt auf dem Weg zum digitalen Zwilling. Der zweite Impulsvortrag durch Martin Irtmann, von Oracle, beleuchtete die Potenziale urbaner Datenräume als Transformationsbeschleuniger und konzentrierte sich auf IT technische Rahmenbedingungen und organisatorische Aspekte. Abgerundet wurde das Anwenderzentrum durch Praxisberichte zum Einsatz der Software novaFACTORY und WEGA. Mirko Schütze stellte die Aktivitäten im Umfeld der Open Daten-Bereitstellung der LGB Brandenburg vor. Frank Fuchs vom Thüringer Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation schilderte Erfahrungen bei der Nutzung von Change Detection Prozessen bei der Gebäuderfassung und Thomas Schuppe von der Geobasis NRW berichtete aus dem Anwendernetzwerk 3D und der AdV Projektgruppe 3D-Geobasisdaten.

Wie gewohnt, standen am Nachmittag im Technikzentrum die Workshops mit Experten im Mittelpunkt. Philipp Willkomm und Luca Casagrande stellten Softwareneuerungen vor und gaben einen Ausblick auf die nächste Produktgeneration mit dem Zusammenwachsen der beiden Produktfamilien novaFACTORY und WEGA. In den anschließenden Workshops ging es in vertiefte Diskussionen zum Einsatz und den Möglichkeiten der Software und konkreten Lösungsbeispielen zu den Themen Change Detection, Digitales Planen, 3D-Visualisierung und Analyse. Eines der Highlights war sicherlich die Vorstellung des WEGA 10 Clients und dessen ersten Nutzung in novaFACTORY Prozessen und Anwendungen, wie die Datenaktualität.

Für die Beteiligten war es ein abwechslungsreicher Tag. Die über den Tag hohen und konstanten Teilnehmerzahlen bestätigen das Interesse am Informationsaustausch. Neben Vorträgen und Diskussionen im Plenum gab es hierzu auch die M.O.S.S. Lounge, die in den Pausen den virtuellen Raum für Gespräche im „kleineren“ Kreis bot. Das Feedback von Herrn Schröder, LGLN Niedersachsen zeigt uns, dass nicht nur wir sehr zufrieden mit dem Anwendertreffen sind, sondern auch die Teilnehmer.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und Teilnehmern für die rundum gelungene Veranstaltung!

 

Tag im Betrieb gibt Einblick in das Berufsleben – Nachwuchsförderung bei M.O.S.S.

Im Rahmen der Berufsorientierung verbrachten 3 Schüler der 9. Jahrgangsstufe aus dem Gymnasium Oberhaching einen Tag bei uns in der Firma, um einen Einblick in das Berufsleben zu gewinnen.

Schüler bei M.O.S.S

Interessiert wurde gefragt: Was ist ein GIS? Was sind Geodaten? Was macht denn M.O.S.S überhaupt? Welche Software wird hier entwickelt und wofür? Mit welchen Werkzeugen arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich um sich zu organisieren? Wozu dient ein CRM? Welchen Ausbildungsweg benötigt man, um hier zu arbeiten?
Erstaunt wurde festgestellt, dass Ausdrücke aus dem Informatikunterricht hier täglich zur Anwendung kommen, wie z.B. Attribut, Parameter, Vektor- oder Rasterdaten.
Nach einer ausgiebigen Hausführung, bei der die höhenverstellbaren Schreibtische sehr großen Anklang fanden, staunten unsere Praktikanten nicht schlecht über unser kleines M.O.S.S.-Museum mit original Rechnern aus den 90-er Jahren und einem – für heutige Ansprüche viel zu kleinem Display.
Die Pause wurde nicht nur zum gemeinsamen Mittagessen und weiteren Fragen an die Geschäftsleitung, sondern auch noch für sportliche Aktivitäten genutzt.

Beim Tischtennis

Wir hoffen, dass ihr einen guten Überblick über unser M.O.S.S. GIS-Lösungshaus bekommen habt. Dank euch konnten wir unsere Arbeit mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten.
Uns hat der Tag mit euch viel Spaß gemacht!