Schlagwort-Archive: QIV 2018

Cloud4EO – Schnelle und effiziente Verarbeitung von Erdbeobachtungsdaten

Mit dem Start des Europäischen Copernicus Programms wurde die Verfügbarkeit von Erdbeobachtungsdaten erheblich erweitert. Wie sieht es jedoch mit Zugriffsmöglichkeiten und Nutzbarkeit dieser Daten aus? Nur über einen nutzeroptimierten Zugang lässt sich auch die Wertschöpfung steigern. Hier steht die Branche vor einem IT-Paradigmenwechsel. Statt desktop-basierte Fachanwendungen werden leistungsfähige und skalierbare Infrastrukturen für die Verarbeitung, Analyse und Visualisierung sehr großer Datenbestände aufgebaut. Die Algorithmen für die Analyse müssen effizient und skalierbar umgesetzt und es muss ein leichter Zugang zu Datenbeständen und Analysekapazitäten gewährleistet werden.

In dem Verbundprojekt Cloud4EO entwickeln die Projektpartner Fraunhofer IGD und M.O.S.S. Lösungsansätze für die genannten Herausforderungen und binden diese in verschiedene Ausführungsumgebungen ein, um sie dann über ein definiertes Benchmarking zu vergleichen und zu evaluieren. Fördergeber ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Für den konkreten Praxisbezug sorgt der Projekt-Anwendungspartner, die Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG).

Gemeinsam mit der HVBG wurde zunächst eine Pilotanwendung für das Projekt definiert. Inhalt dieser Anwendung ist die Veränderungsdetektion auf Basis von (True-) DOP und Satellitenbilddaten. Für die Landnutzungsklassifizierung wurde dabei die Anwendung DLM-Update der Fa. EFTAS in den unten abgebildeten Workflow integriert.

In einem nächsten Schritt wurden die Testszenarien für das Benchmarking definiert. Neben der Variation des Testgebietes in mehreren Stufen von 6x6km bis zur halben Landesfläche von Hessen werden die Testläufe hinsichtlich Ausstattung und Anzahl der Berechnungsknoten sowie Prozess-Parallelisierung auf einem Knoten variiert.

Eine weitere Aufgabe im Projekt war die Evaluierung und der Vergleich unterschiedlicher Ausführungsumgebungen hinsichtlich ihrer Eignung für das Projekt sowie die Festlegung auf diejenigen Ausführungsumgebungen, die im Projekt konkret genutzt  werden sollen. Auf Basis eines Kriterienkatalogs fiel die Entscheidung dabei wie folgt aus:

  • IT-Umgebung bei M.O.S.S. – im Sinne eines „Reallabors“ und der Abbildung der heute verbreitetsten Lösungsvariante
  • Fraunhofer Cloud – als Beispiel für eine Private Cloud
  • CODE-DE und Open Telekom Cloud – als Beispiel für eine Public Cloud unter Einbeziehung des nationalen Copernicus Zugangs für die Satellitendaten der Sentinel-Satellitenreihe.

Parallel zu den beschriebenen Arbeiten wurde die Prozessierungs- und Workflow-Plattform auf Basis von novaFACTORY in Richtung dynamischer und cloudfähiger Lastverteilung erweitert. Entstanden ist dabei der novaFACTORY Agent, der seit der Version 8.0 allen novaFACTORY Nutzern zur Verfügung steht. Die skizzierte Pilotanwendung wurde in Form eines novaFACTORY Workflows so realisiert, dass einzelne Prozessschritte parallelisiert und verteilt ausgeführt werden können.

Aktuell erfolgt das Benchmarking der Pilotanwendung mit den beschriebenen Variationen und in den ausgewählten Ausführungsumgebungen. Im ersten Quartal 2019 erfolgen dann die Auswertung der Ergebnisse sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen im Kontext der optimierten Prozessierung großer und dynamischer Geodatenbestände.

Philipp Willkomm

Leiter Geotopografie & 3D

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    Freigabe novaKANDIS 10.2.5 für ArcGIS Desktop 10.6.1

    Für die aktuelle ArcGIS® Version 10.6.1 steht seit Oktober das deutsche Sprachpaket zum Download bereit. Mit dem Erscheinen dieser Version wurde novaKANDIS 10.2.5 nachträglich für diese Version freigegeben. Die Freigabe für die englischsprachige Version erfolgte bereits zeitnah im Juli dieses Jahres.

    Informationen zu Neuerungen der ArcGIS® Version erhalten Sie z.B. hier.

    Die ArcGIS® Desktopversion 10.6.1 unterstützt die 10.X ArcMap-Plattform bis Januar 2024 – sie ist also die neue langjährig unterstützte Version des ArcMap - weit über den für Juni 2021 vorgesehenen geplanten Pflegezeitraum von 10.2.1. Dementsprechend setzt auch novaKANDIS auf diese investitionssichere Plattform.

    Mit der Verfügbarkeit von ArcGIS® 10.6.1 wird die Produktgeneration novaKANDIS 10 mit der nächsten Version die Version ArcGIS® 10.2.1 ab novaKANDIS Version 10.6.1 nicht mehr unterstützen. Für Anwender der Generation novaKANDIS 6 bleiben die Freigaben bestehen.

    novaKANDIS 10.2.5-Kunden erhalten außerdem laufende Verbesserungen in den 14-tägigen Programmaktualisierungen von novaKANDIS 10.2.5, wie z.B.:

    • Komfortable Sortierung von befestigten Flächen im Kontext der Gebührenverwaltung.
    • Performanceverbesserungen beim Wechsel zwischen Datensätzen im Inspektor.
    • Ergonomische Verbesserungen beim Löschen betrieblicher Informationen.
    • Verbesserungen bei den Genehmigungen wasserrechtlicher Erlaubnisse im Modul Indirekteinleiter.
    • Erstellung der Sanierungsakte.
    • Etc.

    Ende Dezember erscheint die novaKANDIS Version 10.6.1, die dann zusätzlich die Module Projektverwaltung und Kanalhydraulik beinhaltet.

    Im März 2019 wird ein Updateseminar für die neuen Versionen stattfinden – die Einladung hierzu werden unsere Kunden Anfang 2019 erhalten.

    KANDIS Server jetzt mit erweiterter Editiermöglichkeit

    Die neue KANDIS Generation 10.2 bietet aufgrund der technologischen Umstellungen neue Möglichkeiten für erweiterte Editierfunktionen über den KANDIS Server, ausgelöst mit der KANDIS App oder mit novaKANDIS@. Hierbei wird die Businesslogik der Desktopanwendung novaKANDIS genutzt, sodass sichere und homogene Datenerfassung gewährleistet bleibt und keine Nacharbeit erforderlich ist.

    Der Plattformgedanke der ArcGIS® Plattform setzt sich so in der KANDIS Produktfamilie fort und bietet den Anwendern ein durchgängiges Konzept mit effizienten prozessorientierten Anwendungen.

    Mit Version 10.2.5 des KANDIS Servers ist ab November 2018 auch die KANDIS App für die neue Generation verfügbar. Neben der Auskunftsfunktionalität werden auch Erfassungs- und Editierfunktionalitäten für betriebliche Daten und auch für Netzwerkobjekte bereitgestellt. Zusammen mit den bekannten Funktionalitäten für betriebliche Daten können so umfangreiche Neuerungen in die Anwendungen integriert werden.

    Betriebliche Daten, wie zum Beispiel die der Sinkkastenreinigung, können nun über die KANDIS Apps zusammen mit den Bestandsdaten erfasst werden. So können die Sinkkästen im betrieblichen Prozess neu erfasst werden, wenn sie noch nicht in der Bestandsdokumentation vorhanden sind.

     

    Plausibilisierung von Flächenangaben

    Die neue Version der 3D Flächenplausibilisierung ist seit August online. Mittels der seit 2017 bereitstehenden 3D Flächenplausibilisierung von M.O.S.S. können auf Basis des deutschlandweit vorliegenden Datenbestandes Flächenangaben (insbesondere Wohn-/Nutzflächen) plausibilisiert bzw. geschätzt werden. Das Verfahren wird eingesetzt, um Angaben im Bereich der Immobilienbewertung oder für energetische Planungen zu ermitteln.

    In der jetzt verfügbaren Version des Dienstes sind Erfahrungen und Feedback aus der erweiterten Testphase, die in der ersten Jahreshälfte stattgefunden hat, eingeflossen. Der Schwerpunkt der Anpassungen liegt im Bereich der Ergonomie des Dienstes sowie im verbesserten Zusammenwirken mit Fachsoftware, aus der heraus der Dienst aufgerufen werden kann. Ausbauinformationen zu Dach- und Kellergeschossen können aus dem führenden System oder über einfache Ansteuerung auf Basis der NHK Typen vom Nutzer vorgegeben werden. Darüber würde die Ausgabe für den Anwender um Höhenangaben ergänzt. Weitere Anpassungen liegen im Bereich der Mehrfachselektion von Objekten, Verbesserungen im Erstellen von Reports und Behebungen kleinerer Fehler. Die neue Version des Dienstes ist seit August für Anwender verfügbar.

    Daniel Holweg

    Leiter Business Development

     

     

     

     

     

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      Anwenderkreis KANDIS

      Am 27./28.11.2018 fand die jährliche Sitzung des Anwenderkreises KANDIS in Bremen mit hohem Zuspruch der Anwender und unter der Leitung des neuen Vorsitzenden, Herrn Jerzy Wiźniuk, ESW Entwässerung Stadt Witten, statt.

      Der Gastgeber hanseWasser Bremen GmbH stellte in diesem Rahmen sein Kanalinformationssystem rund um die KANDIS Produktfamilie vor. Dies beinhaltete auch die Projekte der letzten Jahren zur Systemintegration des DMS windream und der entsprechenden Komponenten für das Geodokumentenmanagement über novaGDM und GDM@WebOffice. Der aktuelle Stand der Einführung der novaKANDIS Gebührenverwaltung und der KANDIS App rundete das Bild zusammen mit dem Ausblick auf geplante Projekte ab.

      Nach einem Rückblick des scheidenden Vorsitzenden, Herrn Bernd Heinemann, Erfurter Entwässerungsbetrieb, über den erfolgreichen und facettenreichen Werdegang des Anwenderkreises wurden Erfahrungen aus aktuellen Projekten mit der KANDIS App vorgetragen und diskutiert. Sowohl die Themen von Frau Dr. Barbara Knoblau, Wirtschaftsbetriebe Duisburg AöR, die über die KANDIS Kanalspiegel berichtete, als auch die von Herrn Christoph Thies, Stadtentwässerung Reutlingen, mit der Konzeption zur KANDIS App Kanalreinigung wurden intensiv diskutiert. Der anschließende Abend wurde zum ausführlichen Erfahrungsaustausch der Anwender genutzt.

      Der zweite Tag der Veranstaltung wurde von den Firmenvertretern gestaltet. Sowohl Esri Deutschland GmbH als auch die AED-SICAD GmbH stellten Neuerungen und Strategien der Basissoftware vor. Darauf aufsetzend berichtete CADMAP über die neue KANDIS Generation 10.x und die Entwicklung der KANDIS App. Auch die Automatisierung von Prozessen über novaFACTORY wurde anhand von Projekten diskutiert. Besonderes Interesse galt den Projektberichten über Updateprojekte auf die neue KANDIS Generation, die analog zu einem Versionsupdate verlaufen und somit einen sehr einfachen Übergang in die neue Technologie bieten.

      In der Change Request Liste wurden konkrete Änderungswünsche besprochen, um die Priorisierung der Praxisnähe der Weiterentwicklung der Produkte zu garantieren.

      Die nächste Veranstaltung ist im November 2019 geplant.

      WEGA 9.0 eröffnet neue Dimensionen

      Die Realität ist dreidimensional – mindestens. Daher ist es nur folgerichtig, dass die in GIS abgebildete digitale Realität ebenfalls in drei Dimensionen zur Verfügung steht. Mit dem neuen Modul WEGA-3D besteht nun für die WEGA-Anwender, die Möglichkeit zwischen 2D und 3D Ansicht im Browser zu wechseln und dabei Navigation sowie Ebenensteuerung zu synchronisieren.  Auch der Einstieg in echte 3D-Symbolisierung steht mit der neuen Version zur Verfügung. So können jetzt lokal vorliegende 2D-Geodaten regelbasiert in 3D-Symbole umgewandelt werden.

      Auch für die Administration gibt es wichtige Neuerungen in WEGA 9.0. So lassen sich Kartendienste jetzt noch komfortabler konfigurieren und rollenabhängig in eine individuelle Reihenfolge bringen unabhängig davon, ob es sich um WMS- oder ArcGIS-Datenquellen handelt. Außerdem können jetzt die initialen Eigenschaften eines Kartendienstes hinsichtlich Sichtbarkeit und Transparenz in WEGA-RBA konfiguriert werden.

      WEGA 9.0 steht seit Mitte November 2018 zur Verfügung. Alle Informationen und funktionalen Neuerungen finden sich wie gewohnt im Kundenbereich unter https://www.moss.de/kundenbereich/wega/.

      Philipp Willkomm

      Leiter Produktmanagement

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        Tipps und Tricks Automatisierung unter novaKANDIS

        Die Automatisierung von Importen, Klassifizierung, Auswertungen und Datenpflege sind über Batchprozesse realisiert und stehen auch in der neuen novaKANDIS Generation zur Verfügung.

        In novaKANDIS 10.2.5 wurden aber auch in der Desktopanwendung weitere automatisierende Funktionserweiterungen implementiert. Die Prozesse der Datenerfassung werden umfassender unterstützt und soweit möglich automatisiert, ohne die Kontroll- und Einflussmöglichkeiten des Anwenders einzuschränken.

        Anschlüsse am Schacht aus Inspektionsdaten erzeugen.

        Mit der zunehmenden Bedeutung der optischen Inspektionen der Schächte werden auch Folgeprozesse bedeutender. Die optischen Inspektionen geben neben dem Zustand auch sehr wertvolle Informationen zu den Anschlüssen (Abzweigen und Stutzen), die an einen Schacht anschließen.

        Die Nutzung dieser Daten zur automatisierten Fortführung des Bestandskartenwerks kann nun auch für Schächte, analog zu Haltungen, automatisiert erfolgen. Der entsprechende Funktionsaufruf ist sowohl für einzelne Datensätze im Inspektor als auch für Massendaten im Tabelleneditor implementiert:

        Save the Date! M.O.S.S. Anwendertreffen 2019

        Bitte merken Sie sich jetzt schon den Termin für das M.O.S.S. Anwendertreffen 2019 vor, das von 03.04.2019 – 04.04.2019 stattfinden wird.

        Wir laden Sie, wie auch schon in 2018, in unsere Firmenzentrale ein. In angenehmer Atmosphäre können Sie sich in verschiedenen Workshops Anregungen und Tipps & Tricks für Ihre tägliche Arbeit holen. Unsere Mitarbeiter und Anwender unserer Produkte stehen Ihnen für den Austausch von Informationen und Erfahrungen zur Verfügung.

        Die Einladung und nähere Informationen stehen ab Mitte Januar 2019 zur Verfügung.

         Wir freuen uns auf Sie!

        Reservieren Sie sich den Termin in Ihrem Kalender: M.O.S.S. Anwendertreffen 2019

         

         

        Ansprechpartner

        Andrea Pohl

        Telefon: +49 89 66675-100

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